Exoskelette können Handwerker körperlich entlasten, indem sie sie beim Heben schwerer Lasten oder bei langen Überkopfarbeiten unterstützen. (Foto: © SUITX by Ottobock)

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Ottobock und Würth wollen Exoskelette stärker ins Handwerk tragen

"SUITX by Ottobock" baut seine Aktivitäten im Bau- und Handwerksumfeld aus. Der Anbieter von Exoskeletten will dafür noch mehr das europaweite Vertriebs- und Beratungsnetz der Adolf Würth GmbH & Co. KG nutzen.

"Das Handwerk steht vor tiefgreifenden Veränderungen" sagt David Duwe, Vice Resident SUITX by Ottobock Europe. Betriebe müssen Fachkräfte gewinnen, erfahrene Mitarbeitende länger im Beruf halten und zugleich wettbewerbsfähig bleiben. "Gesundheitsschutz wird damit zu einem wirtschaftlichen Faktor. Exoskelette reduzieren körperliche Belastungen und unterstützen attraktive Arbeitsbedingungen, insbesondere dort, wo technische oder organisatorische Maßnahmen allein nicht ausreichen."

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Ausweitung des Angebots

Um Exoskelette im (Bau-)Handwerk breiter zugänglich zu machen, baut "SUITX by Ottobock" seine Vertriebs- und Beratungsstrukturen in Europa aus. "Die Zusammenarbeit mit Würth ist dabei ein wichtiger Baustein", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. In Deutschland seien Exoskelett-Lösungen bereits in über 90 Würth-Niederlassungen verfügbar; bis Ende 2026 soll das Angebot auf über 100 Standorte in Deutschland ausgeweitet werden. Auch in Frankreich ist nach Angaben des Orthopädietechnik-Spezialisten eine deutliche Ausweitung des Angebots geplant. Bis Ende März 2027 sollen die Lösungen dort in 240 Niederlassungen verfügbar sein. Weitere europäische Landesgesellschaften sollen folgen.

Exoskelette im Handwerk Auf Handwerksblatt.de finden Sie weitere Beiträge über den Einsatz von Exoskeletten im Handwerk, darunter die Online-Artikel "Exoskelette richtig anwenden: Tipps von der BG Bau", "SHK-Handwerksbetrieb lässt seine Mitarbeiter vier Exoskelette testen", "Exoskelette schützen den Träger vor Belastungsspitzen" und "Exoskelette sind eine lohnende Investition für Handwerker". Ebenfalls interessant: Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft beteiligt sich mit der Arbeitsschutzprämie an den Kosten für einen zweiwöchigen Praxistest am Arbeitsplatz. Die BG Bau übernimmt 50 Prozent der Kosten (maximal 1.500 Euro) pro Exoskelett und Maßnahme. 

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Junge Produktkategorie

"Unsere Kundinnen und Kunden erwarten von uns Lösungen, die sich im betrieblichen Alltag bewähren", erklärt Stefan Schneid. Exoskelette seien eine noch junge Produktkategorie, bei der persönliche Beratung und praktische Erprobung besonders wichtig seien, führt der Vertriebsleiter Arbeitssicherheit bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG weiter aus. "Mit unserem Niederlassungsnetz und der engen Beratung durch unsere Spezialisten beim Kunden vor Ort schaffen wir genau diesen Zugang und begleiten die Betriebe von der ersten Information bis zum Einsatz am Arbeitsplatz."

Quelle: Ottobock SE & Co. KGaA

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Text: / handwerksblatt.de

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