Foto: © HwK Koblenz
HWK Koblenz | Oktober 2026
Im Renntempo durch die "Grüne Hölle"
Als Dankeschön für ihr Engagement ging es für sieben Ausbildungsbotschafter der HwK Koblenz im Rennwagen über die Nordschleife.
Den Skoda Kodiaq RS gibt es jetzt auch als als Plug-in-Hybrid. (Foto: © Skoda)
Vorlesen:
27. Oktober 2026
Skoda stellt seine bei Gewerbekunden beliebten Modelle breiter auf: Während der Kodiaq RS als leistungsstarker Plug-in-Hybrid vorfährt, feiert der Octavia als effizienter Vollhybrid Premiere. Auch bei den Einstiegsmotoren gibt es ein Leistungs-Upgrade.
Skoda, die tschechische Volkswagen-Tochter, baut das Angebot zwischen Verbrenner und E-Antrieb massiv aus. Das Besondere: Nicht jede Elektrifizierung verlangt nach einem Ladekabel. Während beim sportlichen Top-Modell Kodiaq RS ein Stecker zum Einsatz kommt, regelt im Octavia künftig ein klassisches Vollhybridsystem das Zusammenspiel der Aggregate. Zudem profitieren die Basismotoren von Kodiaq und Superb von Modifikationen.
Wer beim Kürzel RS nur an klassische Verbrennungsmotoren denkt, muss umdenken. Das große SUV ist ab sofort als Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 272 PS (200 kW) bestellbar und markiert damit die Leistungsspitze der Baureihe. Technisch kombiniert Skoda einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 177 PS mit einer 85 kW starken E-Maschine. Zusammen stemmt das Duo ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern auf die Straße. Damit übertrifft der Plug-in-Hybrid sogar den reinen Zweiliter-Benziner um sieben Pferdestärken.
Im Vergleich zum kleineren Kodiaq-Hybrid mit 204 PS bringt der RS dank Software-Updates und eines optimierten Benziners 68 PS mehr Leistung mit. Der Akku fasst 25,7 kWh brutto, was eine rein elektrische und damit lokal emissionsfreie Reichweite von bis zu 109 Kilometern ermöglicht. Das ist ideal für urbane Handwerkseinsätze und Kundenfahrten. Laut Werksangabe beschleunigt er in 7,5 Sekunden von Null auf 100 km/h, die maximale Geschwindigkeit beträgt 215 km/h. Bis zu 1.800 Kilogramm darf der Plug-in-RS an den Haken nehmen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, das adaptive Fahrwerk DCC Plus und eine Progressivlenkung. Der Grundpreis beträgt 52.773 Euro (alle Preise netto).
Einen komplett anderen technologischen Ansatz wählt Skoda beim Octavia. Der neue Vollhybrid kommt ganz ohne externes Ladekabel aus und empfiehlt sich damit besonders für Betriebe, die keine Ladestation auf dem Hof haben oder viel auf Langstrecken unterwegs sind. Das System kombiniert einen 1,5-Liter-TSI-Motor mit zwei Elektromotoren und arbeitet mit einem effizienten Ein-Gang-Automatikgetriebe. Während die kleinere E-Maschine als Generator dient und den Benziner startet, treibt das größere Elektroaggregat die Vorderräder an und sorgt via Rekuperation für die Stromversorgung während der Fahrt. Je nach Auslastung steuert das System die Kraftflüsse vollautomatisch.
Im rein elektrischen Modus fährt der Wagen bei niedrigen Geschwindigkeiten lokal emissionsfrei, während im seriellen Hybridbetrieb der Benziner Strom erzeugt, der dann den E-Motor antreibt. Bei höheren Geschwindigkeiten greift der parallele Hybridbetrieb. Dabei wird der Verbrennungsmotor mechanisch direkt mit der Vorderachse gekoppelt, um maximale Effizienz zu erzielen.
Es stehen zwei Leistungsstufen zur Auswahl. Zum einen gibt es eine Variante mit 136 PS Systemleistung und einem 130-PS-Benziner, zum anderen eine stärkere Ausführung mit 170 PS Systemleistung und einem 150-PS-Benziner. Die Elektrokomponenten sind bei beiden Modellen identisch und die Höchstgeschwindigkeit ist jeweils bei 180 km/h elektronisch abgeriegelt. Der kompakte Akku mit 1,6 kWh Bruttoenergie ist platzsparend unter der Rückbank untergebracht, sodass kein Laderaum für Werkzeug oder Material verloren geht. Das System hält den Ladestand selbstständig im optimalen Bereich zwischen 40 und 90 Prozent. Der Kraftstofftank fasst 40 Liter.
Als klassische Limousine startet der Octavia Vollhybrid mit 136 PS bei 31.193 Euro, während der für Handwerker praktischere Combi mindestens 31.782 Euro kostet. Wer mehr Leistung für den Arbeitsalltag benötigt, greift zur 170-PS-Version, die als Limousine ab 33.966 Euro und als Combi ab 34.555 Euro in den Preislisten steht. Angeboten wird der neue Vollhybrid in den gewohnten Ausstattungslinien Selection und Sportline sowie in den exklusiven Jubiläumsversionen als Sondermodell 30 Jahre und Sportline 30 Jahre.
Mehr Leistung stellt Skoda ab sofort an der Basis zur Verfügung. Der Kodiaq und Superb bekommen einen gründlich überarbeiteten Einstiegsbenziner, welcher mit einer modernen Mildhybridtechnik ausgerüstet ist. Der optimierte 1,5-Liter-TSI leistet in der neuesten Generation 160 PS beziehungsweise 118 kW. Das entspricht einem Leistungsplus von genau zehn Pferdestärken im direkten Vergleich zum Vorgängeraggregat.
Ein wichtiger Aspekt für die Zukunftssicherheit des Fuhrparks: Laut Herstellerelementen erfüllt das Aggregat bereits frühzeitig die kommende Euro-7-Abgasnorm. Beim großen SUV Kodiaq ist dieser Basis-Mildhybrid in den bekannten Ausstattungslinien Selection und Sportline ab einem Einstiegspreis von 37.571 Euro bestellbar. Der Superb wiederum beginnt mit dieser wirtschaftlichen Motorisierung bei 34.908 Euro, wobei Fuhrparkleiter hier für die klassische Limousine sowie die Combi-Variante aus den vier Ausstattungsvarianten Essence, Selection, Sportline und Laurin & Klement wählen können.
Damit reicht Skodas jüngster Hybridnachschlag vom elektrisch unterstützten Einstiegsbenziner über den klassischen Vollhybrid ohne lästige Steckdose bis hin zum sportlichen RS-Topmodell mit Ladekabel. Am Ende entscheidet beim Kauf für den Betrieb somit nicht mehr nur die bloße Leistung auf dem Papier, sondern vielmehr die Frage, welche Rolle der E-Antrieb im ganz persönlichen Arbeitsalltag des jeweiligen Handwerksbetriebs spielen soll.
DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
Kommentar schreiben