Wildtiere sind bei Tageslicht gut auf der Straße sichtbar. Problematisch wird es, wenn mit der Winterzeit eine frühere Dämmerung einsetzt.

Wildtiere sind bei Tageslicht gut auf der Straße sichtbar. Problematisch wird es, wenn mit der Winterzeit eine frühere Dämmerung einsetzt. (Foto: © aeiddam2514/123RF.com)

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Winterzeit: Aufgepasst bei Dämmerung!

In der Winterzeit müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer vor allem in den Morgen- und Abendstunden wieder vermehrt auf Wildwechsel einstellen, warnt der ADAC.

Vom 24. auf den 25. Oktober 2026 wird die Zeit um eine Stunde zurückgestellt – wir dürfen eine Stunde länger schlafen. Doch aufgepasst: Im Zuge der Zeitumstellung tritt vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden vermehrt Wildwechsel auf, Autofahrer sollten dementsprechend besonders vorsichtig sein.

Im Jahr 2024 gab es zufolge des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) rund 276.000 Wildunfälle mit Pkw – das entspricht einem Unfall alle zwei Minuten. Besonders hoch ist das Risiko während der Phase rund um die Zeitumstellung. Der Berufsverkehr fällt in die Dämmerung – genau die Zeit, in der Wildtiere auf der Nahrungssuche und somit besonders aktiv sind, so der ADAC.

Richtiges Verhalten bei Wildwechsel

Erhöhte Vorsicht ist allgemein beim Fahren mit schlechter Sicht, auf nasser Fahrbahn und in Waldabschnitten geboten. Darüber hinaus sollte stets genügend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen gehalten und der Fahrbahnrand im Blick behalten werden.

Doch was, wenn ein Tier auf der Fahrbahn auftaucht? Man sollte …

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  • das Fernlicht ausschalten,
  • die Geschwindigkeit reduzieren und
  • hupen, damit sich das Wild gegebenenfalls aus der Starre löst, 

erläutert der Automobilclub. Und: Ein Tier kommt selten allein, daher sollten Autofahrer auf weiteren Wildwechsel gefasst sein. Grundsätzlich sollte nicht ausgewichen oder stark gebremst werden, wenn ein Tier unmittelbar auf die Strecke läuft. "So lassen sich schwere Unfälle im Gegenverkehr oder an einem Baum vermeiden."

Und wenn es doch zur Kollision kommt? In diesem Fall sollte eine Warnweste angezogen und die Unfallstelle mit Warnblinker und Warndreieck abgesichert werden. Die Polizei sollte verständigt werden. Der ADAC rät daneben, verletzte oder getötete Tiere in keinem Fall anzufassen. Für die Schadenregulierung ist eine Wildschadenbescheinigung nötig.

Auf seinem YouTube-Kanal bietet der ADAC zahlreiche Erklär- sowie Test-Videos, darunter auch zum Thema Winter und Wild.

Rückblick: ADAC Crashtest in Sachen Wildschwein-Kollision

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Quelle: ADACDHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!

Text: / handwerksblatt.de

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