Neue e-Vans und ein digitales Ökosystem
Mercedes-Benz Vans präsentiert neue modular-elektrische Transporter sowie das Business-Ökosystem Mercedes-Benz PRO für Gewerbekunden.
Mercedes-Benz blickt auf eine lange Geschichte zurück. Was nicht zuletzt der Verweis auf den einzigen, noch fahrenden Transporter aus dem 19. Jahrhundert beweist. 130 Jahre, so alt ist die Transporter-Historie der Sternmarke, die derzeit immer wieder neue Informationen und visuelle Häppchen mit der Skulptur "The Boulder" von der kommenden Sprinter-Generation preisgibt. Offizielles Erscheinungsdatum? Das wird noch immer vage mit 2027 angegeben, um den Spannungsbogen zu halten.
VLE jetzt mit Allrad
Fest steht, dass zumindest in der Modellpalette mit dem vollelektrischen Transporter VLE die Zukunft in der Größenkategorie unterhalb des Sprinters Einzug gehalten hat. Im Pkw-Bereich geht der VLE als Grand Limousine für den Personentransport durch und basiert auf einer modularen und antriebsflexiblen Van-Architektur. Mehr als 700 Kilometer Reichweite sind nach Mercedes-Angaben drin. Dank 800-Volt-Technologie ist ultraschnelles Laden möglich – und seit dem 8. September gibt es den VLE auch in der allradgetriebenen Version 4Matic.
Rein optisch fällt er durch die beiden serienmäßigen elektrischen Schiebetüren auf. Für mehr Fahrkomfort gibt es eine optionale Hinterachslenkung, die den Wendekreis auf 10,9 Meter reduziert. An Bord ist generell das Mbux-Multimediasystem, unterstützt durch das neue Betriebssystem MB.OS. Hinzu kommen umfangreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme, darunter MB.Drive-Pakete für teilautomatisiertes Fahren.
Skultpur gewährt Impressionen
Nach wie vor nur als Skulptur mit wenig Einzelheiten: die künftige Sprintergeneration. Foto: © Mercedes-BenzWas die neue Van-Architektur für den kommenden Sprinter bedeutet, lässt sich nur erahnen. Die Skulptur "The Boulder" bietet auf 6,50 Meter Länge, 2,75 Meter Höhe und 2,50 Meter Breite erste Gestaltungselemente künftiger Sprinter und mittelgroßer Vans an. Auch hier gilt: Die Modelle basieren auf einer flexiblen Architektur mit MB.OS und bieten nach wie vor Verbrenner-Antriebe neben einer vollelektrischen Version.
Premiere feiert zudem das neue Ökosystem Mercedes-Benz Pro für die gewerbliche Kundschaft. Unter diesem Label vereinen die Stuttgarter bereits bekannte, aber auch neue Dienstleistungen, mit denen die Marke die Effizienz der Flotte bei den Kunden erhöhen möchte. Dazu zählen:
- Customise it: Transporterlösungen und branchenspezifische Umbauten ab Werk
- Stay connected: Digitale Extras und Flottenmanagement für hohe Einsatzbereitschaft
- Be electric ready: Begleitung bei der Umstellung auf E-Mobilität, Ladeinfrastrukturplanung und Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur
- Finance with confidence: flexible Finanzierungs-, Leasing- und Mietmodelle
- Keep driving: Service- und Wartungspakete, MobiloVan-Mobilitätsgarantie und digitale Wartungsüberwachung
Höhere Betriebszeiten
Das neue Ökosystem Mercedes-Benz Pro auf einen Blick. Foto: © Mercedes-BenzMit dem Van Uptime Monitor beispielsweise wollen die Transporterprofis transparente Wartungs- und Reparaturprozesse zur Maximierung der Betriebszeit realisieren. Ein webbasiertes Fleet-Pilot-Portal bietet Flottenmanagern einen Überblick über Echtzeitfahrzeugdaten, Wartungsmanagement und Routenverfolgung.
Mit dem Servicebereich Keep Driving bietet Mercedes-Benz regelmäßige Wartungen, Mobilitätsgarantie, Pannendienst, digitale Wartungsüberwachung und einen mobilen Reparaturservice an. In über 70 Prozent der Pannenfälle soll eine Behebung direkt am Einsatzort erfolgen.
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Text:
Stefan Buhren /
handwerksblatt.de
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