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Handwerk lobt Entwurf für das Einwanderungsgesetz

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke begrüßt den Referentenentwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Er setze aus Sicht des Handwerks die richtigen Schwerpunkte.

Von zentraler praktischer Bedeutung für die Betriebe des Handwerks sei ein Ausbau der Angebote für die fachspezifische Deutschförderung, um ausländische Fachkräfte schnell einsetzen zu können, sagt Holger Schwannecke. Foto: © dolgachov/123RF.com
Von zentraler praktischer Bedeutung für die Betriebe des Handwerks sei ein Ausbau der Angebote für die fachspezifische Deutschförderung, um ausländische Fachkräfte schnell einsetzen zu können, sagt Holger Schwannecke.

"Der jetzt bekannt gewordene Referentenentwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz setzt aus Sicht des Handwerks die richtigen Schwerpunkte", sagt Holger Schwannecke. "Die Zuwanderung von beruflich qualifizierten Fachkräften wird erleichtert, die bürokratische Vorrangprüfung abgeschafft und die Begrenzung der Zuwanderung auf Engpassberufe entfällt. Zusammen mit den neu geschaffenen Aufenthaltstiteln zur Suche von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für beruflich qualifizierte Fachkräfte wird damit der nötige Rechtsrahmen für ein zuwanderungsfreundliches Aufenthaltsrecht geschaffen", so der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Von zentraler praktischer Bedeutung für die Betriebe des Handwerks sei ein Ausbau der Angebote für die fachspezifische Deutschförderung, um ausländische Fachkräfte schnell einsetzen zu können. Darüber hinaus werde zukünftig die Bundesagentur für Arbeit mehr denn je gefordert sein, gerade kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche und Gewinnung qualifizierter ausländischer Fachkräfte umfassend zu unterstützen und zu begleiten. In diesem Prozess könnten die vom Handwerk vorgeschlagenen Vermittlungsabsprachen mit ausländischen Arbeitsverwaltungen ein wichtiges Instrument sein, um zielgerichtet die ausländischen Fachkräften zu identifizieren, die an einer beruflichen Tätigkeit im Handwerk interessiert sind.

"Die neuen Regelungen werden aber nur dann einen signifikanten Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels leisten, wenn sie von den beteiligten Behörden in der Praxis zuwanderungsfreundlich umgesetzt werden." So seien besonders die deutschen Auslandsvertretungen bei der Visavergabe und die Ausländerbehörden im Inland aufgefordert, die erforderlichen Anpassungen für eine zügige, möglichst unbürokratische und zuwanderungsfreundliche Bearbeitung von Einwanderungsanträgen zu gewährleisten. "Nur dann wird es Deutschland im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente gelingen, in einem nennenswerten Umfang die qualifizierten ausländischen Fachkräfte zu gewinnen, die unser Land für die langfristige Sicherung von Wachstum und Wohlstand so dringend braucht."

Text: / handwerksblatt.de
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