Anzeige

Metall-Nachwuchs auf der IHM ausgezeichnet

Die diesjährigen Gewinner des Bundeswettbewerbs Metallgestaltung "Die gute Form", die auf der IHM in München ausgezeichnet wurden, kommen aus Berlin, Hessen und Bayern.

Handwerk
Die diesjährigen Gewinner des Bundeswettbewerbs in Metallgestaltung "Die Gute Form" auf der IHM in München (v.l.): Andreas Burkert, Ruth und Gerhard Unterrainer (Eltern des Preisträgers Dominik Unterrainer) und Manuel Lufen, zusammen mit Moderator Uli Florl. (Foto: BVM)

Bereits zum neunten Mal in Folge konnten Anfang März auf der Internationalen Handwerksmesse in München (IHM) die Preisträger des Bundeswettbewerbs "Die Gute Form – Gestaltung im Metallhandwerk" bekanntgegeben werden. In diesem Jahr kommen die Preisträger aus Berlin, Hessen und Bayern: Manuel Lufen aus Berlin landete auf dem ersten Platz, gefolgt von Dominik Unterrainer aus Hessen und Andreas Burkart aus Bayern. Die drei Preisträger bekamen die diesjährige Trophäe aus der Schmiede Benjamin Petzel überreicht und dürfen sich über Karriereförderung freuen.

Jurymitglied Hartwig Gerbracht, Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim, brachte die Wettbewerbskriterien einleitend auf den Punkt: "Die Gute Form im Handwerk ist gegeben, wenn der Handwerker zum Poeten wird, seine Werkzeuge und Materialien wie Tasten gebraucht. Er gestaltet nützliche Objekte mit ästhetischem Mehrwert." Die Gesellenstücke der drei Hauptpreisträger und anderer 1. und 2. Landessieger waren vom 8. bis 14 März als Teil einer erstmaligen Leistungsschau des Metallhandwerks in der Halle B1 öffentlich zu sehen. 

Die Preisträger im Einzelnen

Manuel Lufen setzte sich mit einem perfekt gefertigten und spannungsreich gestalteten Wandregal durch. Die Jury verblüfte vor allem der Grundkörper aus Aluminiumblechen und Stegen, weil er so sauber, fein und präzise hergestellt war.

Dominik Unterrainer, derzeit in Ruanda wohnhaft und daher nur per Videobotschaft zugeschaltet, bekam den zweiten Preis für seine Tischleuchte zugesprochen. Kernstück der Arbeit ist ein Tubus aus Damaszenerstahl mit zwei Lichtquellen. Die Jury lobte die hohe Gestaltungssicherheit bei gleichzeitiger exzenllenter technischer Ausführung. 

Andreas Burkart konnte sich die Bronzemedaille mit einer geschmiedeten Windfahne sichern. Die Arbeit besticht durch klare und spannungsreiche Formensprache auf der einen Seite, auf der anderen Seite überzeugt die technische Lösung des Drehmechanismus, dem die Jury "meisterhafte Ausführung" bescheinigte.

Foto: BMV

Leserkommentare

nach oben

 

 

 

1