Kunstwerk als Zeichen gelebter Partnerschaft der HwK mit Bulgarien
Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz hat dem Ludwig Museum ein Werk des bulgarischen Künstlers Ventsislav Zankov geschenkt. Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich erinnert an die seit Jahrzehnten bestehenden engen Verbindungen mit dem Land.
Das bedeutende, farbintensive Gemälde ist ab sofort Teil der Sammlung Ludwig und wurde bei einem Pressetermin gemeinsam von HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und der Direktorin des Museums Prof. Dr. Beate Reifenscheid sowie Michael Campina vom Freundeskreis des Museums vorgestellt.
Das großformatige Gemälde hat keinen Titel und zeigt drei auf rohe Körperformen reduzierte Männer, die mit geballten Fäusten kraftvoll miteinander agieren. Foto: © HwK KoblenzDie Schenkung knüpft an langjährige Beziehungen der HwK Koblenz nach Bulgarien an. Sie pflegt seit 2003 intensive Kontakte in das südosteuropäische Land. Ein wichtiger Impuls dafür war das Engagement des früheren HwK-Hauptgeschäftsführers Karl-Jürgen Wilbert, der als Honorarkonsul der Republik Bulgarien den Austausch mit Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich förderte. "Die Handwerkskammer Koblenz verbindet mit Bulgarien eine vertrauensvolle und lebendige Partnerschaft. Daraus sind zahlreiche Begegnungen und Projekte entstanden, die weit über wirtschaftliche Kontakte hinausreichen. Mit der Schenkung dieses bedeutenden Gemäldes von Ventsislav Zankov möchten wir diese Verbindung sichtbar machen und eine Brücke zwischen internationalem beruflichem Austausch und kultureller Verständigung schlagen", betonte HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich.
Hintergrund: Schenkung Künstler Bereits 2008 war Ventsislav Zankov bei der Ausstellung "Aktuelle Szene Bulgarien" im Ludwig Museum vertreten. Die Ausstellung entstand damals in Kooperation mit der HwK Koblenz. Zankov zählt zu den prägenden Vertretern der bulgarischen Avantgarde nach 1989. Seine Werke beschäftigen sich mit politischen und gesellschaftlichen Tabus und wurden international ausgestellt.
Schenkung Das Museum sieht die Schenkung als wertvolle Bereicherung seiner Sammlung und Zeichen der engen deutsch-bulgarischen Beziehungen, die auch durch das Engagement der HwK Koblenz über viele Jahre gewachsen sind.
Hintergrund Weitere Informationen zum Museum Ludwig gibt es online hier.
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Text:
HWK Koblenz /
handwerksblatt.de
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