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HWK Trier | Mai 2026
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Die Bundeskunsthalle in Bonn ermöglicht ihren Besucherinnen und Besuchern bis zum 1. November 2026, Kunst aktiv zu erleben sowie zu verstehen. Der Eintritt ist frei. (Foto: © dudlajzov/123RF.com)
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Mai 2026
Bis zum 1. November 2026 lädt die Bundeskunsthalle in Bonn mit "Interactions" zum Spiel mit Kunstwerken in den Außen- und öffentlichen Innenraum des Museums ein.
Während das Themenjahr 2025 im Zeichen der ökologischen Nachhaltigkeit stand, widmet sich die Bundeskunsthalle in diesem Jahr der sozialen Nachhaltigkeit, dem Zusammenhalt sowie der Achtsamkeit.
Im Zuge von "Interactions" bietet das Museum seinen Gästen Kunstwerke an, die sowohl zur Reflexion als auch zum interaktiven Spiel anregen sollen. Darüber hinaus beschäftigen sich die Werke mit Bildern, Sprache oder Musik bzw. Sound als grenzüberschreitende und universelle Kommunikationsformen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Zu den Werken zählen unter anderem der Wasserpavillon "Circular Appearing Rooms" von Jeppe Hein und die "Bonner Rutschbahn" von Carsten Höller, die bereits in den Vorjahren dabei waren. Ebenso beliebt und erneut dabei: das organische Klettergerüst von Temitayo Ogunbiyi "You will follow the Rhein and compose play (playground)" und die drei "Camouflage"-Fußballtorwände von Olaf Nicolai.
"Alle Werke oder Projekte beinhalten eine eigene Erzählung oder Vision, die es neben der Interaktion zu entdecken gilt", so die Bundeskunsthalle. "Sie machen deutlich, dass Offenheit sowohl dem individuellen als auch dem gemeinsamen Erleben dient und ein Miteinander, Toleranz und Sensibilität fördert, frei nach dem Motto "Was uns verbindet". Somit können Verhaltensweisen und Denkmuster – manchmal spielerisch – hinterfragt werden."
Bildergalerie
Zum Beispiel lädt Juergen Staack mit seiner Telefonzelle "Communication Model 01–Calling" zu einem Dialog mit unbekanntem Ausgang ein. "Sie können in London, Cairns, Shanghai, Lissabon oder in Sao Paulo anrufen und versuchen jemanden dort zu erreichen. Wenn Sie Glück haben, hört jemand das Klingeln und nimmt das Gespräch an – ein zufälliger Austausch mit einer unbekannten Person kann beginnen, wenn man die sprachlichen Hürden überwindet", erläutert das Museum. "Es können aber auch Anrufe hier entgegengenommen werden, d.h. vielleicht stehen Sie gerade hier in der Nähe und haben die Chance, das Gespräch anzunehmen. Dieser Seiten- oder Perspektivwechsel fördert unsere Offenheit, uns auf Neues, nicht Vertrautes, nicht Bekanntes einzulassen."
Und während Aletheia Kí Zoeÿ mit "Illusionary Silence" – drei große, farbige Schaumküsse – Worte in Braille-Schrift anbietet, thematisieren Thomas Mader und Christine Sun Kim mit "Find Face" Methoden der Verständigung und visualisieren die ASL-Gebärdensprache. Das gemeinsame Ziel der Künstler besteht darin, Besucherinnen und Besucher dazu anzuregen, über Wahrnehmung und Kommunikation zu reflektieren.
Weitere Informationen über die Künstler und ihre Werke sowie Projekte im Rahmen von "Interactions" gibt es auf der Website der Bundeskunsthalle.
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Adresse und ÖffnungszeitenAdresse
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
Öffnungszeiten
Dienstags von 10 bis 18 Uhr
Mittwochs von 10 bis 21 Uhr
Donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr
Feiertags von 10 bis 18 UhrQuelle: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik DeutschlandDHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
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