Die Bundeskunsthalle in Bonn ermöglicht ihren Besucherinnen und Besuchern bis zum 1. November 2026, Kunst aktiv zu erleben sowie zu verstehen. Der Eintritt ist frei.

Die Bundeskunsthalle in Bonn ermöglicht ihren Besucherinnen und Besuchern bis zum 1. November 2026, Kunst aktiv zu erleben sowie zu verstehen. Der Eintritt ist frei. (Foto: © dudlajzov/123RF.com)

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Bundeskunsthalle lädt zu interaktivem Kunsterlebnis ein

Panorama

Bis zum 1. November 2026 lädt die Bundeskunsthalle in Bonn mit "Interactions" zum Spiel mit Kunstwerken in den Außen- und öffentlichen Innenraum des Museums ein.

Während das Themenjahr 2025 im Zeichen der ökologischen Nachhaltigkeit stand, widmet sich die Bundeskunsthalle in diesem Jahr der sozialen Nachhaltigkeit, dem Zusammenhalt sowie der Achtsamkeit.

Im Zuge von "Interactions" bietet das Museum seinen Gästen Kunstwerke an, die sowohl zur Reflexion als auch zum interaktiven Spiel anregen sollen. Darüber hinaus beschäftigen sich die Werke mit Bildern, Sprache oder Musik bzw. Sound als grenzüberschreitende und universelle Kommunikationsformen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Von Braille-Schrift bis Wasserpavillon

Die 'Bonner Rutschbahn' aus Edelstahl und Polykarbonatvon Carsten Höller. Foto: © Bundeskunsthalle/Laurin Schmid/BILDKRAFTWERKDie 'Bonner Rutschbahn' aus Edelstahl und Polykarbonatvon Carsten Höller. Foto: © Bundeskunsthalle/Laurin Schmid/BILDKRAFTWERK

Zu den Werken zählen unter anderem der Wasserpavillon "Circular Appearing Rooms" von Jeppe Hein und die "Bonner Rutschbahn" von Carsten Höller, die bereits in den Vorjahren dabei waren. Ebenso beliebt und erneut dabei: das organische Klettergerüst von Temitayo Ogunbiyi "You will follow the Rhein and compose play (playground)" und die drei "Camouflage"-Fußballtorwände von Olaf Nicolai.

"Alle Werke oder Projekte beinhalten eine eigene Erzählung oder Vision, die es neben der Interaktion zu entdecken gilt", so die Bundeskunsthalle. "Sie machen deutlich, dass Offenheit sowohl dem individuellen als auch dem gemeinsamen Erleben dient und ein Miteinander, Toleranz und Sensibilität fördert, frei nach dem Motto "Was uns verbindet". Somit können Verhaltensweisen und Denkmuster – manchmal spielerisch – hinterfragt werden."

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Impressionen der Ausstellung

Bildergalerie

Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Im Zuge von "Interactions" bietet die Bundeskunsthalle Kunstwerke an, die sowohl zur Reflexion als auch zum interaktiven Spiel anregen sollen. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Der Wasserpavillon "Circular Appearing Rooms" von Jeppe Hein. (Foto: © Bundeskunsthalle/Laurin Schmid/BILDKRAFTWERK )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Bereichern den spielerischen Parcours ebenso erneut: die drei Fußballtorwände Camouflage/Torwand 1–3 [Croy, Kleff, Maier] von Olaf Nicolai. (Foto: © Bundeskunsthalle/David Ertl )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
"Illusionary Silence" von Aletheia Kí Zoeÿs: drei große Schaumküsse mit Worten in Braille-Schrift. (Foto: © Bundeskunsthalle/Marc Philip Seidel )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
"Find Face": Thomas Mader und Christine Sun Kim thematisieren Methoden der Verständigung und visualisieren die ASL-Gebärdensprache. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Welche Töne oder Geräusche hätte ein Protosaurus von sich gegeben? Constatin Lusers "Protosaurus" gibt Antworten. (Foto: © Carreon Lopez, kunst-dokumentation.com )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
"Trust People" vom Künstlerduo Famed – abwechselnd sichtbar: mal 'Trust' ... (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
... mal 'People'. Das Werk beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen Vertrauen, Kontrolle und gesellschaftlicher Wahrnehmung. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Die "Dirty Parrots" von Gerrit Frohne-Brinkmann generieren nach einem Zufallsprinzip Töne und Worte. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
Verkehrsschild ohne Funktion: "Camouflage, Fig. 8" des Künstlerduos Elmgreen & Dragset. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
"Do you want us here or not (KAH)": Finnegan Shannons in Handschrift und mit Großbuchstaben beschriftete Sitzbänke laden zum Verweilen ein. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )
Impressionen: "Interactions" in der Bundeskunsthalle
"The collectivity project" von Ólafur Elíasson: Hier werden unterschiedliche Bilder aus weißen Lego-Steinen gebaut. (Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser )

Telefonzelle von Juergen Staack: Wer befindet sich am anderen Ende der Leitung? Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa HeuserTelefonzelle von Juergen Staack: Wer befindet sich am anderen Ende der Leitung? Foto: © Bundeskunsthalle/Sarah Larissa Heuser

Zum Beispiel lädt Juergen Staack mit seiner Telefonzelle "Communication Model 01–Calling" zu einem Dialog mit unbekanntem Ausgang ein. "Sie können in London, Cairns, Shanghai, Lissabon oder in Sao Paulo anrufen und versuchen jemanden dort zu erreichen. Wenn Sie Glück haben, hört jemand das Klingeln und nimmt das Gespräch an – ein zufälliger Austausch mit einer unbekannten Person kann beginnen, wenn man die sprachlichen Hürden überwindet", erläutert das Museum. "Es können aber auch Anrufe hier entgegengenommen werden, d.h. vielleicht stehen Sie gerade hier in der Nähe und haben die Chance, das Gespräch anzunehmen. Dieser Seiten- oder Perspektivwechsel fördert unsere Offenheit, uns auf Neues, nicht Vertrautes, nicht Bekanntes einzulassen."

Und während Aletheia Kí Zoeÿ mit "Illusionary Silence" – drei große, farbige Schaumküsse – Worte in Braille-Schrift anbietet, thematisieren Thomas Mader und Christine Sun Kim mit "Find Face" Methoden der Verständigung und visualisieren die ASL-Gebärdensprache. Das gemeinsame Ziel der Künstler besteht darin, Besucherinnen und Besucher dazu anzuregen, über Wahrnehmung und Kommunikation zu reflektieren.

Weitere Informationen über die Künstler und ihre Werke sowie Projekte im Rahmen von "Interactions" gibt es auf der Website der Bundeskunsthalle.

Video: Rückblick auf das Jahr 2025

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Adresse und ÖffnungszeitenAdresse
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53113 Bonn

Öffnungszeiten
Dienstags von 10 bis 18 Uhr
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Donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr
Feiertags von 10 bis 18 Uhr
Quelle: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik DeutschlandDHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!

Text: / handwerksblatt.de

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