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Handwerkerbonus gibt´s auch, wenn anderer zahlt

Eine Mutter hatte von ihrem Sohn ein lebenslanges Wohnrecht in dessen Haus als sogenanntes Altenteil erhalten. Handwerker-Rechnungen kann sie auch dann steuerlich geltend machen, wenn sie diese nicht selbst bezahlt. Das sagt ein aktuelles Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Handwerker-Rechnung: Was Sie wissen sollten
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Foto: 123rf

Hier hatte ihr Sohn die Rechnungen im Rahmen der Altenteil-Regelung übernommen. Seine Zahlungen machte er als dauernde Last in seiner Steuererklärung geltend. Dies wurde der Mutter als steuerpflichtiges Einkommen angerechnet.

Sie argumentierte, zumindest indirekt sei sie dadurch mit den Handwerkerleistungen belastet gewesen. Das Gericht gab ihr Recht und korrigierte den Steuerbescheid: Die Handwerkerleistungen wurden steuermindernd berücksichtigt.

Hintergrund: Was ist ein Altenteil? Häufig übertragen ältere Leute ihre Immobilien an ihre Kinder und lassen sich als Gegenleistung ein sogenanntes Altenteil zusichern. Per Vertrag wird dann geregelt, dass die Eltern von den Kindern ein Wohnrecht, Versorgung und Pflege erhalten.

Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 16. Januar 2013, Az.: 2 K 239/12

aki

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