Dämmung

Warum Wärmedämmung mehr Vorteile hat als gedacht, darüber will ein kostenloses Merkblatt informieren. (Foto: © kzenon/123RF.com)

Warum Dämmstoffe besser sind als ihr Ruf

Ein kostenloses Merkblatt soll gängige Vorurteile gegenüber Dämmstoffen entkräften. So soll Dämmen etwa weder die Schimmel- noch die Brandgefahr steigern.

Gedämmte Wände können nicht atmen, Dämmstoffe verursachen Brände, die Materialien sind schädigen die Umwelt und die Gesundheit: Solche und ähnliche Vorbehalte halten Haus- und Wohnungsbesitzer oftmals davon ab, die eigenen vier Wände dämmen zu lassen.

Diese Argumente will das vom baden-württembergischen Umweltministerium geförderte Marketingprogramm "Zukunft Altbau" jetzt mit gezielten Informationen entkräften. In einem vierseitigen Merkblatt zur Wärmedämmung greifen die Experten die Vorbehalte auf und liefern Fakten dazu.

Wände können nicht atmen

So heißt es in dem Merkblatt etwa, dass weder gedämmte noch nicht gedämmte Wände atmen könnten, denn nur höchstens zwei Prozent der Feuchtigkeit aus Innenräumen könnten durch Wände nach außen gelangen. Für einen gezielten Austausch könne nur bedarfsgerechtes Lüften sorgen. Auch warum die Schimmelbildung in nicht gedämmten Gebäuden wahrscheinlicher ist oder welche Dämmstoffe besonders umweltfreundlich sind, erfahren Leser des Merkblatts.

Die Publikation kann kostenlos von der Website von Zukunft Altbau heruntergeladen werden. Gedacht ist sie für Immobilieneigentümer, Fachunternehmer und Energieberater. Die beiden letzteren sollen dank des Merkblatts ihre Kunden oder Klienten gezielter beraten können. Das Merkblatt weist ausdrücklich darauf hin, dass Energieberater und Handwerker bei der Auswahl des richtigen Dämmstoffes helfen und über dessen Eigenschaften aufklären können.

Text: / handwerksblatt.de

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