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HWK Trier | September 2026
Onlineworkshop: Attraktiver Arbeitgeber
Ein Onlineworkshop im Rahmen des Projekts Handwerk attraktiv RLP gibt Arbeitgebern nützliche Tipps rund um Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel.
Das Welcome Center Rheinland-Pfalz ist die zentrale Anlaufstelle rund um Fachkräftegewinnung aus dem außereuropäischen Ausland, den sogenannten Drittstaaten. (Foto: © flynt/123RF.com)
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28. September 2026
Wirtschaftsministerium, Handwerk, Handel und Industrie in Rheinland-Pfalz starten eine Kampagne, um gezielt Fachkräfte aus Kenia, den Philippinen, Kolumbien und Usbekistan zu gewinnen. Wirtschaftsminister Ebling betont die Weltoffenheit des Landes.
Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern im Land haben gemeinsam eine Kampagne zur Fachkräftegewinnung aus dem außereuropäischen Ausland gestartet und bei einer Pressekonferenz in Mainz vorgestellt. Die Kampagne konzentriere sich zunächst auf Kenia und die Philippinen, in einem zweiten Schritt sollen auch Kolumbien und Usbekistan dazukommen.
Diese Länder hätten ein Migrationsabkommen mit Deutschland abgeschlossen oder stünden kurz davor. Außerdem würden dort viele jungen Menschen mit guten Englisch- sowie im Falle Usbekistans auch guten Deutschkenntnissen leben. Zudem seien in diesen Ländern kaum andere Bundesländer aktiv, um für sich zu werben.
Die neue Kampagne dreht sich rund um das Welcome Center Rheinland-Pfalz als wichtigste Anlaufstelle rund um Fachkräftegewinnung aus dem außereuropäischen Ausland, den sogenannten Drittstaaten. Mit der Kampagne will man das Beratungsangebot für Betriebe und Fachkräfte bekannter machen und so auf diesem Weg mehr Fachkräfte für Rheinland-Pfalz gewinnen. Die Beratung erfolgt über die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern als Partner des Ministeriums.
"Unser Welcome Center Rheinland-Pfalz ist eine ganz wichtige Einrichtung in einer ganz wichtigen Zeit. Wo andernorts feindliche Kräfte erstarken, zeigt sich Rheinland-Pfalz weltoffen und mit einer gelebten Willkommenskultur", betonte Wirtschaftsminister Ebling. "Ich freue mich über jede internationale Fachkraft, die den Weg zu uns nach Rheinland-Pfalz findet, sich hier einbringen und eine gute Zukunft aufbauen möchte."
Karina Szwede von der Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern betonte, dass die Welcome Center Unternehmen und Fachkräfte bei ganz praktischen Fragen zu Einreise, Anerkennung und Integration unterstützen. "Die neue Kampagne ist ein weiterer Schritt, um Rheinland-Pfalz im Wettbewerb um Talente sichtbar und erfolgreich zu positionieren."
Axel Bettendorf von der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern erklärte, dass sich das Prinzip "Alles aus einer Hand" im Welcome Center Rheinland-Pfalz sehr bewährt habe. "Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, die dringend benötigten Fachkräfte aus dem Ausland schnell in die Handwerksbetriebe zu bringen. Und das klappt in der Praxis auch sehr gut."
Die Fachkräfte werden jetzt gezielt in ihren Ländern auf Social Media-Kanälen wie LinkedIn oder Instagram angesprochen, aber auch auf Websites für die Zielgruppen "Unternehmen" und "junge Fachkräfte".
Quelle: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz
Über das Welcome Center Rheinland-Pfalz: Das Welcome Center Rheinland-Pfalz (www.make-it-in.rlp.de) berät rheinland-pfälzische Unternehmen, die internationale Fachkräfte suchen und gewinnen möchten sowie internationale Fachkräfte, die Interesse an einer Anstellung in einem Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben. Es berät zu Fragen rund um
Einreise, Visa, Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie zu Kultur, Wohnen, Arbeiten und Leben in Rheinland-Pfalz.
Das Welcome Center berät vor Ort an acht Standorten der IHKn und HWKn in den großen Städten von Rheinland-Pfalz sowie über die Stabsstelle Fachkräfteeinwanderung für Unternehmen (FfU) im Wirtschaftsministerium.
Gleichzeitig informiert das Welcome Center auf seiner eine Homepage Unternehmen und internationale Fachkräfte. Für die Fachkräfte aus dem Ausland ist diese als Erstinfo in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Usbekisch) verfügbar. Quelle: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz
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