800 Jugendliche beim Berufe-Festival
Die Handwerkskammer Koblenz präsentierte in Bad Kreuznach die Vielfalt der Ausbildung und machte Mut, Neues auszuprobieren.
Eigene Talente entdecken und mit Azubis oder Betrieben ins Gespräch kommen: Rund 800 Schüler nutzten das Berufe-Festival im Haus des Handwerks in Bad Kreuznach, um an mehr als 25 Mitmachstationen verschiedene Berufe kennenzulernen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, der IHK Koblenz und dem Azubispots-Team der Agentur für Arbeit. HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich begrüßte die Jugendlichen und betonte, wie wichtig eine frühzeitige Berufsorientierung ist: "Ihr habt heute die Chance, ganz praktisch herauszufinden, was Euch liegt. Nutzt diese Gelegenheit! Das Handwerk bietet hervorragende Chancen – mit abwechslungsreichen Aufgaben und sicheren Perspektiven bis zur eigenen Betriebsführung. Eine Ausbildung ist eine echte Alternative zum Studium und bietet gleiche Karrierechancen."
Knapp 800 Schüler nutzten die Gelegenheit, an über 25 Mitmachstationen in drei Areas verschiedene Berufsfelder praktisch kennenzulernen. Die Vielfalt der spannenden Angebote kam bei den Jugendlichen sehr gut an. Foto: © HwK KoblenzAn den Stationen in drei Themen-Areas konnten die Jugendlichen dann viele handwerkliche Techniken ausprobieren. Anders als bei klassischen Ausbildungsmessen steht bei den Berufe-Festivals, die zweimal pro Jahr im Kammerbezirk stattfinden, das Praktische im Mittelpunkt. Die Schüler gestalteten etwa mit einer Isolier- und Quetschzange aus Elektrokabeln Freundschaftsbändchen, verbanden elektronische Schaltkreise, mauerten eine Mauer auf. Auch pflastern, Bleche biegen oder Dachschindeln zu behauen, wurde geübt. Die HwK-Ausbildungsberatung informierte über vielfältige Wege ins Handwerk und Ausbildungsbotschafter Diego Höft, selbst Zahntechniker, berichtete sehr persönlich über seine Ausbildung und den Berufsalltag. Das praktische Konzept überzeugte auch die Betriebe: Sie freuten sich über viele Gespräche mit den interessierten potenziellen Nachwuchskräften.
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Text:
HWK Koblenz /
handwerksblatt.de
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