Die Gewinnerinnen und Gewinner des Innovationspreises Münsterland 2025/26 gemeinsam mit Moderatorin Eva-Maria Jazdzejewski (links) und den Laudatorinnen und Laudatoren auf der Bühne auf dem Schlossplatz in Münster

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Innovationspreises Münsterland 2025/26 gemeinsam mit Moderatorin Eva-Maria Jazdzejewski (links) und den Laudatorinnen und Laudatoren auf der Bühne auf dem Schlossplatz in Münster. (Foto: © Münsterland e.V./Philipp Fölting)

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Innovationspreis Münsterland: Handwerk mit Erfindergeist

Sieben Unternehmen aus der Region sind mit dem Innovationspreis Münsterland 2025/26 ausgezeichnet worden – und das Handwerk ist dabei besonders stark vertreten.

Sechs Preisträger des Innovationspreises Münsterland 2025/26 gehören auch zum Handwerk. Damit zeigt der Wettbewerb, welche Innovationskraft in den Handwerksbetrieben der Region steckt. Die ausgezeichneten Entwicklungen zeigen zugleich die große technologische Bandbreite des Handwerks.

  • In der Kategorie "Digitale Geschäftsmodelle" wurde die Sommer GmbH & Co. KG aus Hörstel für ein digitales Planungssystem für Großraum- und Schwertransporte ausgezeichnet. Mit KI und hochdetaillierten Infrastruktur- und Routendaten erleichtert die Lösung die Routenplanung und das Genehmigungsverfahren.
  • In der Kategorie "Klein und pfiffig" wurde die Vemaco e.K. aus Gescher für ein schienenloses Befestigungssystem ausgezeichnet, mit dem Photovoltaikmodule ohne bauliche Eingriffe direkt an bestehenden Doppelstabzäunen montiert werden können. Die Lösung verbindet einfache Montage und geringen Materialeinsatz mit einem praktischen Beitrag zur Energiewende.
  • In der Kategorie "Wirtschaft_Großunternehmen" wurde die Börger GmbH aus Borken-Weseke für ihren "OrbitGrinder" ausgezeichnet. Der neuartige Zerkleinerer für Feststoffe in Flüssigkeiten wird unter anderem in Kläranlagen eingesetzt und soll 25 Prozent Antriebsenergie einsparen.
  • In der Kategorie "Wirtschaft_KMU" wurde die Di Matteo Förderanlagen GmbH & Co. KG aus Beckum für ein patentiertes Verfahren ausgezeichnet, das Störstoffe mittels Schwerkraft direkt in einer Förderleitung von Schüttgütern trennt.
  • In der Kategorie "Wissenschaft trifft Wirtschaft" wurde die CLK GmbH aus Altenberge für "DeepHyperCheck" ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg entwickelte das Unternehmen ein System, das farbige Kunststofffremdkörper in Lebensmitteln zuverlässig erkennen kann.
  • Mit dem Sonderpreis "Transformationspreis | Nachhaltigkeitswirkung" wurde die Brüninghoff GmbH & Co. KG aus Heiden für eine wiederverwendbare und recycelbare Holz-Beton-Verbund-Rippendecke ausgezeichnet. Nach der ersten Nutzung kann sie entweder als Ganzes erneut eingebaut oder sortenrein getrennt und recycelt werden.
  • In der Kategorie "Start-up" wurde die agriportance GmbH aus Münster für eine Softwarelösung für die Massenbilanzierung im Biomethanmarkt ausgezeichnet. Sie ist als einziger der sieben Preisträger nicht dem Handwerk zuzuordnen.

 

 

Hintergrund: Innovationspreis Münsterland Hintergrund Der Münsterland e.V. vergibt den Innovationspreis Münsterland alle zwei Jahre gemeinsam mit den Förderern des Wettbewerbs: den Sparkassen im Münsterland, der Provinzial Versicherung AG, der Westenergie AG und der Stadtwerke Münster GmbH. Unter dem Motto "Zusammen. Wachstum. Stärken. Das Münsterland denkt voraus." waren in diesem Jahr 19 Unternehmen in den sechs Kategorien nominiert. Für den Sonderpreis hatten sich 81 Unternehmen beworben. Die Innovationen wurden auf dem Schlossplatz in Münster ausgezeichnet.

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Text: / handwerksblatt.de

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