Wirtschaftsminister Michael Ebling (l.) informiert sich in der Tischlerei Hubert Schmitt.

Wirtschaftsminister Michael Ebling (l.) informiert sich in der Tischlerei Hubert Schmitt. (Foto: © Constanze Knaack-Schweigstill)

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Wirtschaftsminister Ebling auf Stippvisite bei den Machern

Der Politiker tauschte sich bei seinem Besuch im Kammerbezirk Trier mit Betrieben aus dem Handwerk über Fachkräfte, Digitalisierung und Bürokratie aus.

Wie gewinnt das Handwerk Fachkräfte, wie verändert sich die Ausbildung und welche Folgen haben Digitalisierung und Bürokratie für die Betriebe? Antworten auf diese Fragen suchte Wirtschaftsminister Michael Ebling bei seinem Besuch im Kammerbezirk Trier. Dabei traf er auf engagierte Ausbilder und Unternehmer, die Herausforderungen offen ansprechen, aber zugleich optimistisch in die Zukunft blicken.

Im Campus Handwerk der HWK Trier informierte sich der Minister über moderne Ausbildungsbedingungen und tauschte sich mit Ausbildungsmeistern verschiedener Gewerke aus. Deutlich wurde: Ausbildung vermittelt längst nicht mehr nur Fachwissen. Junge Menschen brauchen Orientierung, Unterstützung und Perspektiven. Gleichzeitig bieten die Handwerksberufe attraktive Karrierewege, wie Beispiele aus dem Friseurhandwerk und der digitalen Ausbildungspraxis zeigten.

Enge Verzahnung von Handwerk und Digitalisierung

Wirtschaftsminister Michael Ebling (3.v.l.) war auch bei M&S Zahntechnik zu Besuch. Foto: © Constanze Knaack-SchweigstillWirtschaftsminister Michael Ebling (3.v.l.) war auch bei M&S Zahntechnik zu Besuch. Foto: © Constanze Knaack-Schweigstill

Wie eng Handwerk und Digitalisierung inzwischen zusammengehören, wurde bei M&S Zahntechnik in Trier sichtbar. Moderne Technologien verändern Arbeitsabläufe und eröffnen neue Möglichkeiten. Dennoch bleibt handwerkliches Können der entscheidende Erfolgsfaktor. Gleichzeitig bereiten Fachkräftemangel und anstehende Betriebsübergaben vielen Unternehmen Sorgen. Auch in der Tischlerei Hubert Schmitt in Welschbillig-Ittel standen die Themen Fachkräfte, Nachfolge und Bürokratie im Mittelpunkt. Während der Familienbetrieb personell gut aufgestellt ist, sehen viele Handwerksunternehmen den steigenden Verwaltungsaufwand zunehmend kritisch.

Ein weiteres Dauerthema ist die Grenzregion: Die Nähe zu Luxemburg schafft wirtschaftliche Chancen, verschärft aber den Wettbewerb um Fachkräfte. Umso wichtiger bleibt es, Fachkräfte in der Region zu halten und Ausbildungsbetriebe zu stärken. Der Besuch zeigte vor allem eines: Das Handwerk begegnet den aktuellen Herausforderungen mit Innovationskraft, Verantwortungsbewusstsein und Unternehmergeist. Der direkte Austausch zwischen Politik und Praxis liefert dabei oft die wertvollsten Erkenntnisse.

 

Hintergrund: MinisterbesuchHintergrund Hier gibt es weitere Infos und Hintergründe zum Besuch von Wirtschaftsminister Ebling. 

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Text: / handwerksblatt.de

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