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HWK Trier | September 2026
Verleihung: Landesehrenpreis Genusshandwerk
Auszeichnung mit Rahmenprogramm am 20. September im Herzen der Stadt rückt die Vielfalt des Bäcker- und Fleischerhandwerks ins Rampenlicht.
"Die CO₂-Steuer und auch die Energiesteuer sollen zumindest vorübergehend gesenkt werden. Eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer allein, würde unsere Betriebe nicht wirksam entlasten", sagt Roland Ermer. (Foto: © rclassenlayouts/123RF.com)
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17. September 2026
Die Kraftstoffpreise sind so hoch wie noch nie. Angesichts der steigenden Kosten fordert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks schnelle und gezielte Entlastungen für seine Betriebe.
Benzin und Diesel sind aktuell so teuer wie noch nie zuvor. Wegen der steigenden Preise hat die Bundesregierung bereits angekündigt, Maßnahmen zur Entlastung auf den Weg bringen zu wollen. Unklar ist aber noch, in welcher Form das geschehen und wer davon profitieren soll. Möglich sind ein neuer Tankrabatt, eine Senkung der Mehrwert-, der CO₂- oder der Energiesteuer oder auch Direktzahlungen an die Bürger.
Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks fordert Hilfe für seine "besonders betroffenen" kleinen und mittleren Betriebe. Handwerksbäckereien sind auf ihre Fahrzeuge angewiesen, um ihre Verkaufsstellen, Märkte und Kunden mit frischen Backwaren zu versorgen. Steigende Kraftstoffpreise erhöhten diese Kosten und belasten Handwerksbäckereien zusätzlich. Gerade kleinere Betriebe könnten solche zusätzlichen Belastungen nicht immer kompensieren.
"Wir begrüßen die geplanten Entlastungen, allerdings müssen sie auch besonders betroffene kleine und mittlere Betriebe erreichen, und zwar schnell, gezielt und unbürokratisch. Eine mögliche Stellschraube, um die Preise zu normalisieren, sind staatliche Steuern und Abgaben, die einen Großteil des Spritpreises ausmachen", erklärt Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands.
"Die CO₂-Steuer und auch die Energiesteuer sollen zumindest vorübergehend gesenkt werden. Eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer allein, würde unsere Betriebe nicht wirksam entlasten, da sie steuerrechtlich ein durchlaufender Posten ist." Unterstützung bekommen die Bäcker vom Handwerk in Sachsen. Auch der Präsident des Sächsischen Handwerkstags, Uwe Nostiz, fordert schnelle Entlastungsmaßnahmen.
"Das sächsische Handwerk hatte die Einführung eines Gewerbediesels gefordert. Parallel dazu fordern wir eine sofortige Senkung der Energiesteuer. Ein Schrauben an der Umsatzsteuer allein reicht nicht. Die Energiekosten in Summe sind ein enorm belastender Kostentreiber in den Betrieben. Die aktuellen Preise an den Energiemärkten deuten auf weiter steigende Preise im Jahresverlauf hin. Die Belastungsgrenze von Mittelstand und Handwerk ist längst erreicht."
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