Dienstleister, die im Ausland tätig werden wollen, können über das Portal einziges Formular anstelle von 27 verschiedenen nationalen Formularen verwenden.

Dienstleister, die im Ausland tätig werden wollen, können über das Portal einziges Formular anstelle von 27 verschiedenen nationalen Formularen verwenden. (Foto: © happyalex/123RF.com)

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Meldeportal soll Kosten bei der Arbeitnehmerentsendung senken

Das Handwerk begrüßt die Trilogeinigung zur E-Declaration als EU-weit einheitliches elektronisches Entsendeportal. Das sei ein positives Signal für die Betriebe.

Das Europäische Parlament, der Rat der EU und die EU-Kommission haben sich im Trilogverfahren zur E-Declaration geeinigt. Für die Arbeitnehmerentsendung soll künftig ein ein einheitliches digitales Meldeportal eingerichtet werden. Zielgruppe sind Betriebe, die Dienstleistungen in anderen Mitgliedstaaten erbringen und dazu vorübergehend Mitarbeiter entsenden. Mit dem Meldeportal sollen die Verwaltungskosten für Unternehmen gesenkt werden.

Dienstleister, die im Ausland tätig werden wollen, können über das Portal einziges Formular anstelle von 27 verschiedenen nationalen Formularen verwenden. Das Portal soll zudem Teil des Binnenmarkt-Informationssystems sein und das Verfahren zur Einreichung und Aktualisierung von Entsendeerklärungen vereinfachen.

Positives Signal für die Handwerksbetriebe

"Die eDeclaration ist eine Antwort auf die konkreten Probleme für Handwerksbetriebe, wenn sie im Binnenmarkt Dienstleistungen erbringen", erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Die am Dienstag erzielte Trilogeinigung zur Einführung der eDeclaration sende ein positives Signal an die Handwerksbetriebe.

"Dass sich das Europaparlament und die Mitgliedstaaten auf eine geschlossene Liste an Informationspunkten einigen konnten, ist zentral: Somit gelten EU-weit einheitliche Kriterien für die Arbeitnehmerentsendung. Dementsprechend steigt der Mehrwert der eDeclaration mit der Anzahl der Mitgliedstaaten, die sich beteiligen."

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Abbau überflüssiger Bürokratie

Umfangreiche Entsendeformulare auszufüllen, habe die Unternehmen in der Vergangenheit oft mehr Zeit gekostet als die Erbringung der tatsächlichen Dienstleistung. "Die nun verabschiedete eDeclaration treibt den so dringend benötigten Abbau überflüssiger Bürokratie voran. Die Verknüpfung der A1-Bescheinigung mit der eDeclaration wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung, der zeitnah erfolgen sollte."

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Text: / handwerksblatt.de

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