Barrierefreier und altersgerechter Umbau: Fördertopf ist leer
Die Fördermittel für den barrierefreien (Bad-)Umbau sind schon wieder ausgeschöpft. Etwa 26.800 Wohnungen konnten damit 2026 umgebaut werden. Im Schnitt gab es 1.720 Euro Zuschuss.
Die Mittel für das Förderprogramm des Bundes zum barrierearmen Wohnen und Badumbau sind seit dem 30. Juli ausgeschöpft. Rund 26.800 Wohnungen konnten laut Bundesbauministerium mit dem Investitionszuschuss der KfW umgebaut werden. 50 Millionen Euro standen ab April 2026 zur Verfügung.
Für einzelne Maßnahmen gab es Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Investitionssumme (maximal 2.500 Euro). Wer sein Haus zum Standard "Altersgerechtes Haus" umbaute, konnte 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 6.250 Euro) von der KfW erstattet bekommen.
Laut Bundesbauministerium gab es rund 21.400 Anträge für 26.800 Wohneinheiten. Jede Wohneinheit wurde im Schnitt mit rund 1.720 Euro gefördert.
Da das Programm als Objektförderung angelegt ist, steht die barrierearme Wohnung auch nach dem Auszug der ursprünglichen Mieter oder Eigentümer neuen Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung.
Ob das Programm im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, hat das Ministerium nicht bekannt gegeben.
Die KfW weist darauf hin, dass bereits gestellte Anträge noch bearbeitet werden.
Quelle: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
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Text:
Kirsten Freund /
handwerksblatt.de
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