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HWK des Saarlandes | August 2026
Tag des Handwerks am 17. September
Der Tag des Handwerks findet in diesem Jahr am 17. September auf dem Saarbrücker Schlossplatz statt.
Bei der Sonnenfinsternis darf man auf keinen Fall ohne die richtige Brille in die Sonne schauen. Der Augenoptiker-Verband gibt Tipps für den Brillenkauf. (Foto: © wbraga/123RF.com)
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August 2026
Am 12. August erwartet Deutschland ein seltenes Naturspektakel: eine partielle Sonnenfinsternis. Wer in den Himmel schaut, braucht aber eine spezielle Brille. Und Ferngläser, Teleskope oder Kameras sind besonders gefährlich.
Am kommenden Mittwoch, 12. August ab etwa 19 Uhr, ist in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen - ein ganz seltenes Naturereignis. Doch direkt in die Sonne schauen ist ohne Schutz gefährlich. "Die intensive Sonnenstrahlung kann die Netzhaut, meist unbemerkt, schädigen und das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen", warnt der Zentralverband des Augenoptikerhandwerks. "Wer die Sonnenfinsternis sicher beobachten möchte, benötigt eine speziell dafür vorgesehene Sonnenfinsternisbrille."
Eine geeignete Sonnenfinsternisbrille müsse das CE-Zeichen tragen und der aktuell gültigen Norm entsprechen. Das ist die DIN EN ISO 12312-2:2015. Entscheidend sei außerdem eine ausreichend starke Filterwirkung: Höchstens 0,001 Prozent des Sonnenlichts dürfen die Filterfolie durchdringen, so die Experten.
Wer bereits eine Sonnenfinsternisbrille besitzt, sollte sie vor der nächsten Nutzung sorgfältig kontrollieren. Kratzer, Löcher, Risse, Ablösungen oder andere Beschädigungen könnten die Schutzwirkung beeinträchtigen. Seien Schäden erkennbar oder bestünden Zweifel am Zustand der Brille, sollte sie nicht mehr verwendet werden.
Eine totale Sonnenfinsternis konnte man bei uns zuletzt im August 1999 beobachten. Wer von damals noch eine Brille in der hintersten Ecke der Küchenschublade liegen hat, sollte über eine neue nachdenken.
Die Brillen gibt es schon für ein paar Euro auch im Augenoptikfachgeschäft. "Augenoptiker kontrollieren gemeinsam mit den Kunden, ob die Sonnenfinsternisbrille die Augen vollständig abschirmt und die Filterfolie frei von Beschädigungen ist", so der Verband.
Wenn die Sonnenfinsternis mit einem Fernglas, Teleskop oder einer Kamera beobachtet werden soll, reiche übrigens eine Sonnenfinsternisbrille vor den Augen nicht aus, da optische Geräte die Sonnenstrahlung bündeln und diese dadurch besonders gefährlich werden kann.
Hier müssten dann geeignete Sonnenfilter oder spezielle Schutzfolien vor dem Objektiv angebracht werden. Von improvisierten oder selbst gebastelten Lösungen raten die Experten dringend ab. "Berußtes Glas, Röntgenbilder, CDs, Filmstreifen, Rettungsdecken oder gewöhnliche Schweißerbrillen bieten keinen zuverlässigen Schutz für den direkten Blick in die Sonne."
Quelle: ZVA
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