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Das sind die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland

Betriebsführung

Zum neuen Ausbildungsjahr hat das Statistische Bundesamt eine Liste der häufigsten Ausbildungsberufe veröffentlicht. Bei den Männern belegt das Handwerk die ersten drei Plätze und hat den Fachinformatiker vom Treppchen verdrängt.

Im Jahr 2025 haben 461.900 Menschen eine duale Ausbildung begonnen. Auf dem ersten Platz lag bei den Männern wieder der Kfz-Mechatroniker: 22.300 (meist) junge Männer haben sich für die Ausbildung in einer Werkstatt entschieden, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Das waren acht Prozent der Neuverträge. Bei den weiblichen Auszubildenden ist dieser Beruf auf Platz 27 (1.500 neue Lehrverträge). 

Auf Platz zwei und drei bei den Männern lagen die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 13.900 beziehungsweise fünf Prozent der Neuverträge, dicht gefolgt von der Ausbildung zum Elektroniker mit 13.800 (fünf Prozent) Neuverträgen. Somit sind auf den ersten drei Plätzen Handwerksberufe. 

Auffällig ist, dass die Ausbildung zum Fachinformatiker nur noch auf Platz vier liegt (minus 2.300 Verträge). Dadurch stieg die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik auf Platz zwei (plus 100 Verträge).

Die weiblichen Auszubildenden haben laut Statistischem Bundesamt einen anderen Top-1-Ausbildungsberuf: Den zur medizinischen Fachangestellten. Jede zehnte weibliche Auszubildende hat sich dafür entschieden. Gefolgt von der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (neun Prozent) und der zahnmedizinischen Fachangestellten (acht Prozent). 

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Zahl der neuen Ausbildungsverträge leicht gesunken

Insgesamt ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,8 Prozent oder 13.100 gesunken. Bereits im Jahr 2024 war die Zahl um ein Prozent zurückgegangen. Während die Zahl der deutschen Auszubildenden um sechs Prozent oder 25.600 sank, stieg die der Auszubildenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 18 Prozent oder 12.400 Personen deutlich an.

Einen starken Anstieg gab es bei Ukrainern mit plus 64 Prozent und Vietnamesen (plus 36 Prozent). Zuwächse gab es auch bei Personen mit türkischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit (jeweils fast 50 Prozent mehr). 

Auch langfristig zeige sich ein deutlicher Anstieg bei den Neuverträgen von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Insgesamt habe sich hier die Zahl der Neuverträge in zehn Jahren mehr als verdoppelt, so die Statistiker. 

2015 wurden knapp 38.800 Neuverträge von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gemeldet, im Jahr 2025 waren es schon 82.400. 

Insgesamt gab es zum 31. Dezember 2025 deutschlandweit 1.211 Millionen Auszubildende, davon 65 Prozent Männer und 35 Prozent Frauen. Das waren 6.100 Azubis beziehungsweise 0,5 Prozent weniger als 2024. 

Quelle: Destatis

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Text: / handwerksblatt.de

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