ppe DHB online 20140521 Mitsubishi Outlander 1

Foto: © Mitsubishi

Hybrid-SUV mit Allradantrieb

Mobilität

Mitsubishis Outlander gehört bislang unter den SUVs eher zu den robusten Kameraden. Jetzt wartet das neue Modell mit einer modernen Antriebstechnologie auf.

Als Plug-in-Hybrid rauscht der Outlander sparsam über die Straßen und durchs Gelände.

Mitsubishi ist dafür bekannt, langlebige, robuste Autos zu bauen, die mehr durch ihre Solidität auffallen als durch extravagante Optik oder Technikführerschaft. Mit dem neuen Plug-in Hybrid Outlander ist Mitsubishi aber auch technisch ein echter Wurf gelungen: Denn nach Konzernangaben ist dieses Outlander-Modell der erste Allrad-SUV mit Plug-in-Hybridantrieb überhaupt. Im Herstellersprech klingt das folgendermaßen: "Auf innovative Art verbindet der neue Plug-in Hybrid Outlander die Umweltfreundlichkeit von Elektroantrieben mit dem Aktionsradius und den Fahrleistungen konventioneller Verbrennungsmotoren sowie den On- und Offroadfähigkeiten eines Allrad-SUVs.“

Das Hybridsystem des neuen Outlander beinhaltet einen 121 PS starken Zweiliter-Benzinmotor, zwei Elektromotoren mit jeweils 82 PS an Vorder- und Hinterachse, einen 70-kW-Generator sowie eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Fahrbatterie in sicherer Unterfluranordnung zwischen den Achsen. Das Ergebnis dürfte dynamische und ökologisch orientierte Autofahrer gleichermaßen überzeugen: Die Fahrleistungen liegen in Bezug auf Drehmoment und Beschleunigung auf Dieselniveau, Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß im kombinierten NEFZ-Zyklus dagegen bei nur 1,9 Liter/100 Kilometer respektive 44 ppe DHB online 20140521 Mitsubishi Outlander 2Gramm pro Kilometer. Auch als komfortables Langstecken- und Reisefahrzeug kann sich der Plug-in Hybrid Outlander empfehlen: mit bis zu 827 Kilometern Reichweite (bei vollem Tank und voller Batterie).

Bestmögliche Balance

Der Wagen ist mit drei Antriebskonfigurationen ausgestattet, die laut dem Hersteller für die jeweils bestmögliche Balance aus Leistung und Effizienz sorgen und in Abhängigkeit von Fahrbedingungen und Batterieladezustand automatisch aktiviert werden. So treiben im elektrischen Fahrmodus "EV Drive Mode“ die beiden Elektromotoren Vorder- und Hinterachse an. Im "Series Hybrid Mode“ lädt der Benzinmotor in Generatorfunktion die Batterie auf und kommt in Fahrsituationen wie Überholvorgängen ebenfalls kurzzeitig zum Einsatz. Bei hohem Tempo oder Leistungsbedarf aktiviert die Antriebssteuerung den "Parallel Hybrid Mode“, wobei der Benzinmotor aufgrund seiner Effizienzvorteile die Hauptantriebskraft bereitstellt und die Vorderräder direkt antreibt. Die beiden Elektromotoren schalten sich in diesem Fahrmodus bei Bedarf unterstützend hinzu.

Die 12-kWh-Fahrbatterie sei beim Aufladen an einer Haushaltssteckdose (230 V/10 A) nach rund fünf Stunden vollständig regeneriert, an einem Schnellladegerät nimmt dieser Vorgang sogar nur etwa 30 Minuten in Anspruch (80 Prozent Ladung). Auch unterwegs könne der Fahrer über die Funktion "Charge“ den Benzinmotor als Generatorantrieb zum Laden der Fahrbatterie einsetzen, um beispielsweise für eine längere Passage im elektrischen Antriebsmodus eine ausreichende Batteriekapazität bereitzustellen. Beim Bremsen und im Schubbetrieb arbeiten die Elektromotoren ebenfalls als Generatoren und tragen zur Stromerzeugung bei.

NCAP-Crashtest

Mit dem Maximalergebnis von fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest erfüllt der Plug-in Hybrid Outlander auch in der passiven Sicherheit höchste Anforderungen. Optionale Assistenzsysteme erhöhen die aktive Sicherheit: Eine Berganfahrhilfe gewährleistet sicheres Anfahren an Steigungen, die adaptive Geschwindigkeitsregelung „ACC“ sorgt für konstanten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, das Auffahrwarnsystem „FCM“ für automatische Bremseingriffe bei Kollisionsgefahr und der Spurhalteassistent „LDW“ warnt vor unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur.

Bei den deutschen Händlern steht der Plug-in Hybrid Outlander ab sofort zur Verfügung, die unverbindliche Preisempfehlung für die Basisversion beträgt 39.990 Euro.

Fotos: © Mitsubishi

Text: / handwerksblatt.de

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