Fristads versteht die neue Schuhkollektion als fehlendes Element im bisherigen Sortiment – und als logische Ergänzung zur Berufsbekleidung.

Fristads versteht die neue Schuhkollektion als fehlendes Element im bisherigen Sortiment – und als logische Ergänzung zur Berufsbekleidung. (Foto: © Fristads)

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Workwear: Fristads steigt ins Schuhgeschäft ein

Mit der neuen Schuhkollektion "ComfortStep" bringt der schwedische Workwear-Hersteller erstmals eigene Arbeitsschuhe auf den Markt.

Ab Mai 2026 sollen die Modelle erhältlich sein. Für Handwerksbetriebe bedeutet das: ein Anbieter, der Kleidung und Fußschutz künftig aus einer Hand liefert. Erstmals vorgestellt wurde die Kollektion als Prototyp auf der A+A 2025, der internationalen Leitmesse für Arbeitsschutz. Jetzt folgt der Marktstart. Unter dem Leitmotiv "The Missing Piece" versteht Fristads die Schuhe als fehlendes Element im bisherigen Sortiment – und als logische Ergänzung zur Berufsbekleidung. Damit positioniert sich das Unternehmen neu: weg vom reinen Bekleidungshersteller, hin zum Komplettanbieter für Arbeitsausstattung.

Entwicklung aus der Praxis heraus

Im Zentrum der Produktentwicklung stand nicht der Schuh selbst, sondern der Fuß. Gemeinsam mit Fachkräften aus Handwerk und Industrie hat Fristads typische Belastungen im Arbeitsalltag analysiert. Herausgekommen ist ein Konzept, das auf natürliche Bewegungsabläufe abzielt. Kern der Kollektion ist das sogenannte FootShape-Design mit breiter Zehenbox. Es soll Druckstellen reduzieren und mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Ergänzt wird das durch ein modulares System bei den Einlegesohlen: "ActiveStep" richtet sich an Beschäftigte mit viel Bewegung, "SteadyStep" bietet mehr Stabilität bei überwiegend stehenden Tätigkeiten. Für die individuelle Anpassung kommt das BOA Fit System zum Einsatz, das ein schnelles und präzises Einstellen der Passform ermöglicht.

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Bekannte Technik, neu kombiniert

Technisch setzt Fristads auf bewährte Komponenten: Laufsohlen von Vibram sorgen für sicheren Halt, während eine Membran von HDry Wasserdichtigkeit mit Atmungsaktivität kombiniert. Die Modelle decken die Sicherheitsklassen S1PS, S3S und S7S ab und entsprechen der Norm EN ISO 20345:2022.

Damit sind sie sowohl für Innenbereiche als auch für anspruchsvolle Einsätze im Außenbereich geeignet. Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Hersteller Akzente: Teile der Materialien sind recycelt oder biobasiert, die Schuhe werden zudem PFAS-frei produziert.

Strategischer Schritt mit Signalwirkung

Mit dem Einstieg in das Schuhsegment geht Fristads über eine klassische Sortimentserweiterung hinaus. Ziel ist eine durchgängige Ausstattungslösung für den Arbeitsalltag im Handwerk – abgestimmt vom Oberkörper bis zum Fuß. Flankiert wird der Marktstart durch eine 30-Tage-Komfortgarantie: Betriebe und Beschäftigte können die Schuhe im Arbeitsalltag testen und bei Nichtgefallen unkompliziert zurückgeben.

Quelle: Fristads

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Text: / handwerksblatt.de

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