"Unsere Betriebe brauchen mehr denn je motivierte und gut vorbereitete Auszubildende. Die neue Allianz setzt genau an den richtigen Stellen an: bei Grundkompetenzen, Sprachförderung und einer stärkeren Berufsorientierung auch an Gymnasien", sagt Handwerkspräsident Jörg Dittrich.

"Unsere Betriebe brauchen mehr denn je motivierte und gut vorbereitete Auszubildende. Die neue Allianz setzt genau an den richtigen Stellen an: bei Grundkompetenzen, Sprachförderung und einer stärkeren Berufsorientierung auch an Gymnasien", sagt Handwerkspräsident Jörg Dittrich. (Foto: © maridav/123RF.com)

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Neue Vereinbarung zum Start des Sommers der Berufsausbildung

Zum Start des Sommers der Berufsausbildung ist die neue Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung veröffentlicht worden.

Mit dem gemeinsamen Auftakt zum diesjährigen "Sommer der Berufsausbildung" haben das Bundesbildungsministerium (BMBFSFJ) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Bedeutung der beruflichen Bildung für die Fachkräftesicherung und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland hervorgehoben. Mit einer Veranstaltung in Berlin wurde gleichzeitig die neue Arbeitsperiode der Allianz für Aus- und Weiterbildung für den Zeitraum 2026 bis 2029 gestartet.

"Mit der neuen Vereinbarung übernimmt die Allianz für Aus- und Weiterbildung Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Fachkräftemangel, Digitalisierung und demografischer Wandel entscheiden darüber, wie wettbewerbsfähig Deutschland morgen sein wird. Deshalb investieren wir gezielt in berufliche Bildung, Chancengerechtigkeit und eine starke Ausbildungspartnerschaft von Bund, Ländern, Wirtschaft und Sozialpartnern", erklärte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU).

Frühe Einblicke in die Praxis

AllianzvereinbarungLesen Sie hier die vollständige Vereinbarung für 2026 bis 2029."Unsere Betriebe brauchen mehr denn je motivierte und gut vorbereitete Auszubildende. Die neue Allianz setzt genau an den richtigen Stellen an: bei Grundkompetenzen, Sprachförderung und einer stärkeren Berufsorientierung auch an Gymnasien. Für das Handwerk ist entscheidend, dass junge Menschen frühzeitig Einblicke in die Praxis erhalten und die Chancen einer Ausbildung erkennen. Nur so können wir den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs sichern und die Leistungsfähigkeit der Handwerksbetriebe auch in Zukunft gewährleisten", sagte ZDH-Präsident Jörg Dittrich. 

Beide diskutierten gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Handwerk und Ausbildungspraxis über die aktuellen Herausforderungen, junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Frage, wie Exzellenz in der beruflichen Bildung sichtbarer gemacht und die Attraktivität einer Karriere im Handwerk weiter gestärkt werden kann, auch mit Blick auf die im kommenden Jahr in Deutschland stattfindende Europameisterschaft der Berufe EuroSkills 2027 in Düsseldorf.

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An der Podiumsdiskussion beteiligten sich BMBFSFJ-Staatssekretärin Dr. Petra Bahr, ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, Dorothee Frankenstein, Ausbildungsleiterin der Berliner mf Mercedöl GmbH, und Johannes Renner, Silbermedaillengewinner der EuroSkills Herning 2025.

Hintergrund2026 organisieren die Partnerorganisationen der Allianz für Aus- und Weiterbildung zum sechsten Mal den "Sommer der Berufsausbildung", um Jugendliche auf ihrem Weg in die Ausbildung zu unterstützen: Mit Aktionen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene informieren sie über die berufliche Bildung, bringen Betriebe und Jugendliche zusammen und zeigen gemeinsam, dass sich ein Start in eine Berufsausbildung lohnt. Von Juni bis September 2026 bieten die Themenschwerpunkte "Berufsorientierung", "Exzellenz" und "Vielfalt" für Jugendliche, Lehrer wie für Eltern einen Einblick in die vielfältigen Facetten der Berufsbildung.

Quelle: ZDH

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Text: / handwerksblatt.de

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