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HWK des Saarlandes | August 2026
Tag des Handwerks am 17. September
Der Tag des Handwerks findet in diesem Jahr am 17. September auf dem Saarbrücker Schlossplatz statt.
"Ohne Handwerk hätten wir kein funktionierendes Gemeinwesen. Das Handwerk ist unverzichtbar für zentrale Zukunftsaufgaben wie Energiewende, Wohnungsbau, Digitalisierung und Infrastruktur", sagt Wirtschaftsminister Dirk Panter. (Foto: © Sergii Moskaliuk/123RF.com)
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Juni 2026
Der Aktionsplan Handwerk umfasst 16 Maßnahmen in den Bereichen Berufsorientierung, Ausbildung, Meisterqualifikation und Bürokratieabbau. Der Sächsische Handwerkstag hofft auf eine schnelle Umsetzung des Pakets.
Der Landtag in Sachsen hat den von den Fraktionen der CDU, SPD und Grünen eingebrachten Aktionsplan Handwerk beschlossen. Der Plan enthält 16 Maßnahmen zur Stärkung des Handwerks. Dazu gehören die Erhöhung des Meisterbonus von 2.000 auf 3.000 Euro, der Ausbau der Berufsorientierung und eine Initiative zu einem freiwilligen Jahr im Handwerk.
"Ohne Handwerk hätten wir kein funktionierendes Gemeinwesen. Das Handwerk ist unverzichtbar für zentrale Zukunftsaufgaben wie Energiewende, Wohnungsbau, Digitalisierung und Infrastruktur", betont Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD). Zusammen mit Industrie, Mittelstand und Start-ups sorge das Handwerk dafür, dass Sachsen innovationsfähig und wirtschaftlich stark bleibe. Das Handwerk sei ein zentraler Bestandteil der sächsischen Wirtschaft.
Ein Schwerpunkt des Aktionsplans liege auf der Stärkung der Ausbildungsinfrastruktur. Über den Sachsenfonds soll eine verbindliche Investitionsoffensive für überbetriebliche Ausbildungszentren finanziert werden. "Digitalisierung, neue Werkstoffe, Energieeffizienz: Wer die Fachkräfte von morgen ausbilden will, muss heute investieren", sagt Panter.
Auch die Attraktivität der beruflichen Bildung soll gesteigert werden. Die Erhöhung des Meisterbonus auf 3.000 Euro sei dabei ein wichtiger Baustein: "Meisterinnen und Meister sind für die sächsische Wirtschaft unverzichtbar. Sie gründen oder übernehmen Betriebe, schaffen Arbeitsplätze und sichern den eigenen Fachkräftenachwuchs über die duale Ausbildung", so Panter.
Der Minister kündigte weitere Schritte zur Entlastung der Betriebe an. "Handwerksbetriebe verbringen zu viel Zeit mit Formularen. Wir werden die Modernisierung, Digitalisierung und Entbürokratisierung deshalb konsequent fortsetzen – etwa durch das Once-Only-Prinzip und weniger Berichtspflichten." Bürger und Unternehmen müssten ihre Daten dann nur noch einmal übermitteln.
Panter kündigt an, den Aktionsplan trotz angespannter Haushaltslage umsetzen zu wollen. Das Handwerk in Sachsen begrüßt das. Der Aktionsplan Handwerk sei ein wichtiger Impuls für das Handwerk in Sachsen, erklärt Andreas Brzezinski, Sprecher des Geschäftsführerkollegiums des Sächsischen Handwerkstags. "Es war unser Ansinnen, eine Vielzahl an Maßnahmen in einem Gesamtkonzept zu bündeln."
Jetzt komme es darauf an, die Punkte zeitnah, bürokratiearm und pragmatisch umzusetzen. Brzezinski: "Die Konjunkturdaten zeigen, unter welchem immensen Druck die Unternehmen stehen. Sie brauchen bei der Bürokratie schnell Entlastung, die spürbar in den Betrieben ankommt. Mittelfristig stehen rund 19.000 Unternehmen im Freistaat Sachsen zur Übergabe an. Eine Stärkung der Meisterausbildung hilft dabei, die Gründer und Nachfolger von morgen zu finden."
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