Drei Preise für Abschlussarbeiten der Designer (HWK)
Drei Abschlussprojekte des Fortbildungsstudiengangs "Designer:in (HWK)" sind vom Förderverein der Akademie für Gestaltung der HWK Münster ausgezeichnet worden.
Zweimal jährlich vergibt der Förderverein Preise für besonders gelungene Abschlussarbeiten. Die Volksbank im Münsterland eG stellt für die gleichwertigen Auszeichnungen jeweils 500 Euro bereit. Die Prüfungskommission der Akademie fungiert dabei als Fachjury.
Die Preise überreichten Dietmar Dertwinkel, Vorsitzender des Fördervereins und Vorstandsmitglied der Volksbank, sowie Constanze Unger als Vertreterin der Jury. Sie würdigten die ausgezeichneten Arbeiten und erläuterten die Entscheidung der Fachjury.
Das sind die Ausgezeichneten
- Ausgezeichnet wurden Amelie Dörflinger und Frauke Rotte, beide Tischlerinnen und nun Designerinnen (HWK) aus Münster, für ihr Umnutzungskonzept "Zwischen Erhalt und Wandel". Am fiktiven Beispiel der St.-Petri-Kirche in Münster entwickelten sie ein Konzept für die Umnutzung sakraler Räume. Nach Auffassung der Jury verbindet die Arbeit ein hochaktuelles gesellschaftliches Thema mit einem überzeugenden gestalterischen Ansatz. Besonders gewürdigt wurden die schlüssige Verbindung von Erhalt und zeitgemäßer Nutzung sowie die konzeptionelle Tiefe und die konsequente Ausarbeitung.
- Ebenfalls ausgezeichnet wurde Mathis Fahrland, Tischler und nun Designer (HWK) aus Bocholt, für die Entwicklung der "Grain Kollektion", einer Möbelserie für die Tischlerei Ralf Fahrland in Bocholt. Die Jury hob hervor, dass die Arbeit gestalterischen Anspruch und hohe Praxistauglichkeit verbindet. Die Möbelkollektion entwickle eine eigenständige Formensprache, mache die handwerkliche Kompetenz des Unternehmens sichtbar und übertrage das Gestaltungskonzept konsequent auf eine marktfähige Produktfamilie.
- Den dritten Preis erhielt Lara Maria Schulze Scholle, Friseurmeisterin und nun Designerin (HWK) aus Gescher, für ihr fotografisches Editorial-Magazin "zwischen uns". Aus Sicht der Jury setzt sich die Arbeit gestalterisch überzeugend mit zwischenmenschlichen Beziehungen in Zeiten digitaler Kommunikation und sozialer Netzwerke auseinander. Besonders hervorgehoben wurden die ausdrucksstarke Bildsprache, die klare visuelle Dramaturgie sowie das stimmige Zusammenspiel von Fotografie, Typografie und Layout.
Die prämierten Arbeiten waren gemeinsam mit den weiteren Abschlussprojekten des aktuellen Jahrgangs in der Ausstellung der Akademie für Gestaltung zu sehen. Insgesamt präsentierten die Absolventen 36 Arbeiten aus den Bereichen Produktdesign, Raumgestaltung sowie Grafik und Kommunikation. Die Akademie bietet die Vollzeitstudiengänge "Gestalter im Handwerk" und "Designer (HWK)" an. Beide Fortbildungen dauern jeweils eineinhalb Jahre. Der parallele Besuch der Meisterschule ist möglich.
Hintergrund: Akademie für GestaltungHier geht es zum Online-Auftritt der Akademie für Gestaltung.
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Text:
Handwerkskammer Münster /
handwerksblatt.de
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