Zwei Malerbetriebe schließen sich Håndverksgruppen an
Håndverksgruppen baut die Präsenz in Deutschland aus. Im Juli wurden die Neuzugänge acht und neun vorgestellt. Es handelt sich um einen Malerbetrieb aus Baden-Württemberg und Hessen.
Håndverksgruppen (HG) setzt den Wachstumskurs in Deutschland fort. Im Juli konnten Øyvind Emblem (CEO) und Sascha Gellrich (Managing Director HG Deutschland) innerhalb weniger Tage zwei neue Unternehmen begrüßen.
Seit Mitte 2026 ist der Malerbetrieb Klaus Barth Teil der Håndverksgruppen; das Verwaltungsteam (v. l.): Shayenne Jansen (Auszubildende), Jannis Kufner (Verwaltung und Kundenbetreuung), Katharina Becker (Geschäftsführung), Sven Wörns (Geschäftsführung) und Alessia Schembri (Auszubildende) Foto: © HG"Der Malerbetrieb Klaus Barth ist genau die Art von Unternehmen, die wir uns in Håndverksgruppen wünschen. Fachlich versierte Handwerker, lokal stark verankert, über Jahrzehnte gewachsene Kundenbeziehungen und ein ambitioniertes Managementteam", so Sascha Gellrich zum Betrieb aus Oftersheim bei Heidelberg, bei dem 28 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Unternehmen wurde 1999 von Klaus Barth gegründet. Inzwischen haben Sven Wörns und Katharina Becker die Geschäftsführung übernommen, die sie auch nach dem Anschluss an HG innehaben werden.
"Ich sehe HG für die nachhaltige Zukunftssicherung des Malerfachbetriebs Lindt als besten Partner – als Teil der Gruppe haben wir die nötige Stabilität, um unsere Geschäfte erfolgreich weiterführen zu können", begründet Peter Fugmann, Geschäftsführer des 26-Mann-Betriebs aus Frankfurt am Main, seine Entscheidung, sich Håndverksgruppen anzuschließen. Den Anstoß zur Nachfolgeplanung gab laut einer Pressemitteilung von HG eine persönliche Weichenstellung: Fugmann sei Ende 50, sein Sohn werde das Unternehmen nicht übernehmen. Ihm sei wichtig gewesen, eine Lösung zu finden, die vor allem seinen langjährigen Mitarbeitern eine sichere Zukunft biete und dass er seine unternehmerische Freiheit behalte.
Anfänge in Deutschland In unserem Online-Artikel "Charmante Offerte aus Skandinavien" auf handwerksblatt.de berichten wir darüber, wie mit Olaf Übelacker und Wolfram Beck die ersten Unternehmer aus Deutschland zu HG gestoßen sind, und wie das Geschäftsmodell der Gruppe aussieht.
HG im Kurzporträt
HG ist nach eigenen Angaben eine Unternehmensgruppe, unter deren Dach 160 größere Handwerksbetriebe aus Deutschland und Skandinavien vereint sind. Dabei handelt es sich um Betriebe die Oberflächenarbeiten erbringen – insbesondere Malerarbeiten, Bodenbeläge und Fliesen sowie angrenzende Leistungen wie Putz- und Stuckarbeiten, Trockenbau, WDVS oder Betonsanierung. Die Betriebe der Gruppe arbeiten eigenständig unter ihrem Namen und bleiben lokal verwurzelt, profitieren dabei aber von finanziellen Vorteilen, dem Know-how und dem Austausch mit der Gruppe sowie den zahlreichen gleichgesinnten Partnern.
"Wir sind davon überzeugt, dass das HG-Modell für die lokalen Handwerker in Deutschland – genau wie in Skandinavien – einen Mehrwert schaffen kann, und zwar durch den Austausch bewährter Verfahren, die HG-Akademie und die Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten", sagt Øyvind Emblem. Gerade im deutschen Markt sehe man enormes Potenzial. "Unser Ziel ist es, HG hier als führenden Anbieter im Bereich der Oberflächenbehandlung zu etablieren."
Håndverksgruppen in Deutschland
Håndverksgruppen (HG) ist seit 2023 auf dem deutschen Markt präsent. Inzwischen gehören neun Handwerksbetriebe zu HG (Stand: Juli 2026): A. Baumann & Sohn (Heubach/Baden-Württemberg), Baur Malerfachbetrieb (Donaueschingen/Baden-Württemberg), Beck (Dettingen an der Erms & Stuttgart/Baden-Württemberg), Hans Übelacker (Garching/Bayern), Helmut Lindt Malerfachbetrieb (Frankfurt am Main/Hessen), Klaus Barth Malerbetrieb (Oftersheim/Baden-Württemberg), Malerbetriebe Hülsbusch (Münster/Nordrhein-Westfalen), Malerwerkstatt Hinze (Wunstorf/Niedersachsen) sowie Ritter und Frank Oberflächen (Bietigheim-Bissingen/Baden-Württemberg). Sie erwirtschaften nach Angaben von HG einen Gesamtumsatz von über 50 Millionen Euro. "Wir stehen im aktiven Dialog mit weiteren Unternehmen", kündigt Sascha Gellrich, Managing Director von Håndverksgruppen Deutschland, an.
Quelle: Håndverksgruppen/eigene Recherche
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Text:
Bernd Lorenz /
handwerksblatt.de
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