Nach dem Heizspiegel Nordrhein-Westfalen zahlten 2024 rund 90 Prozent der Haushalte zu viel für Heizenergie.

Nach dem Heizspiegel Nordrhein-Westfalen zahlten 2024 rund 90 Prozent der Haushalte zu viel für Heizenergie. (Foto: © Ralf Kalytta/123RF.com)

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Aktionstage Heizkeller: positive Zwischenbilanz

Das nordrhein-westfälische SHK-Handwerk zieht eine positive Zwischenbilanz für die Aktionstage Heizkeller. Bis Ende Juni fanden acht Verbraucherinfo-Veranstaltungen statt.

Die erste Phase der nordrhein-westfälischen Aktionstage Heizkeller der Zukunft ist abgeschlossen. Zwischen dem 9. Mai und dem 24. Juni fanden acht Informationsveranstaltungen und Verbraucher statt. Initiator der Initiative ist das NRW-Wirtschaftsministerium. Der Fachverband Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen zieht als Partner eine positive Zwischenbilanz: "Der Stand der Innung des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks war bei allen Veranstaltungen gut besucht. Ein Dank an die Innungen und die engagierten Fachbetriebe, die sich den Fragen der Besucher gestellt haben", sagt Natascha Daams, Geschäftsführerin Kommunikation beim Fachverband SHK NRW.

Die Nachfrage nach Wärmepumpen bleibe stabil, viele Fachbetriebe seien gut ausgelastet. Die Technologie erfordere jedoch intensivere Beratung als bisherige Heizsysteme. Im nordrhein-westfälischen Gebäudebestand bestünden weiterhin große Einsparpotenziale: Nach dem Heizspiegel Nordrhein-Westfalen zahlten 2024 rund 90 Prozent der Haushalte zu viel für Heizenergie, durchschnittlich etwa 400 Euro pro Jahr und Wohnraum. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Umsetzung im eigenen Gebäude und zu Fördermöglichkeiten.

Wärmewende unterstützen

"Als Unterzeichner der Absichtserklärung Heizkeller der Zukunft und Partner der Initiative Wärmende Nordrhein-Westfalen unterstützen wir als Fachverband die Wärmewende auf politischer Ebene aktiv und fördern den Zugang zu qualifizierter Beratung", erklärt Susan Meurer, kommissarische Hauptgeschäftsführerin des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen. "Das ist die Kernaufgabe unseres Handwerks und unserer Fachbetriebe – heute und in Zukunft."

Das Veranstaltungsformat umfasst Vorträge, Beratung an Informationsständen und die Besichtigung von Ausstellungstrucks der Hersteller. Beteiligt waren neben den regionalen Fachbetrieben auch das Elektrohandwerk, das Schornsteinfegerhandwerk, die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Gebäude­energie­berater Ingenieure Handwerksmeister Nordrhein-Westfalen, der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen, Stadtwerke, Finanzinstitute, Kommunen sowie verschiedene Hersteller. Für dieses Jahr sind sechzehn Aktionstage in Nordrhein-Westfalen vorgesehen. Die zweite Runde beginnt im September.

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Quelle: Fachverband SHK NRW

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Text: / handwerksblatt.de

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