Aufforstung der Wälder zum Erhalt des Trinkwassers
Nur ein intakter grüner Wald kann für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt sorgen. Anhaltend hohe Temperaturen und Trockenheit setzen jedoch Wälder derzeit unter Druck. Da Wasser eine unverzichtbare Quelle des Lebens ist, unterstützt Krombacher mit einer breit angelegten Aufforstungsprogramm den Erhalt stabiler Wälder.
Mia Schmidt, Försterin von Wald und Holz in Siegen-Wittgenstein ist zufrieden. Trotz der angespannten Lage konnte mit Unterstützung der Brauerei Krombacher bereits mehr als die Hälfte der geplanten Bäume in den nordrhein-westfälischen Wäldern gepflanzt werden. Exakt 474.950 Bäume konnten in die Erde gepflanzt werden. Doch mit dem erreichten Ziel wird auch klar: Aufforstung ist kein kurzfristiger Eingriff, sondern ein langfristiger Prozess. Der Fokus liegt nun auf Schutz, Pflege und Entwicklung der Flächen. "Damit aus den jungen Bäumen ein stabiler Wald wird, braucht es Zeit und vor allem konsequente Pflege", betonte Försterin Schmidt.
Für Krombacher ist der Schutz des Waldes eng mit der eigenen unternehmerischen Verantwortung verbunden. Nicht nur, dass Wasser Hauptbestandteil eines gut schmeckenden Bieres ist. "Der Wald ist für uns weit mehr als Naturraum", sagt Wolfgang Schötz, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens. Vor allem in der Heimatregion der Brauerei im Sieger- und Sauerland lag daher ein Schwerpunkt des Aufforstungsprojektes. Weitere Pflanzenmaßnahmen sind ab Oktober in Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein geplant.
Wald entwickeln statt Bäume pflanzen
Gesunde und grüne Wälder sind ein entscheidender Faktor für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt. Sie wirken wie natürliche Speicher und Filter. Niederschläge werden aufgenommen, gereinigt und langsam wieder abgegeben. So geht es der Landesforstverwaltung Wald und Holz NRW und der Brauerei darum, nicht nur Bäume zu pflanzen, sondern Wälder zu entwickeln, die dauerhaft stabil sind und ihre Funktionen erfüllen können.
"Der Wald braucht Zeit, Vielfalt, Schutz und Pflege", fasst Mia Schmidt zusammen. Damit auch kommende Generationen auf eine hochwertige Trinkwasserqualität und damit auch auf ein leckeres Bierchen hoffen können.
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Text:
Wolfgang Weitzdörfer /
handwerksblatt.de
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