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HWK Trier | April 2026
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Alkoholfreie Biere sind kein Nischenprodukt mehr, sondern ein zentraler Wachstumstreiber der Branche. (Foto: © melnyk58/123RF.com)
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April 2026
Zum Tag des Deutschen Bieres würdigt der Brauer-Bund die 510 Jahre alte Tradition des Reinheitsgebots. Das beliebteste Bier bleibt das Pils, aber alkoholfreie Varianten holen stark auf.
Wasser, Malz, Hopfen und Hefe: Das sind die vier natürlichen Zutaten, aus denen in Deutschland Bier gebraut wird. "Seit 510 Jahren steht das 1516 erlassene Reinheitsgebot für Qualität, Vielfalt und Handwerkskunst", schreibt der Deutsche Brauer-Bund (DBB) zum Tag des Deutschen Bieres am 23. April.
In etwa 1.400 deutschen Brauereien würden mehr als 7.500 Biermarken, darunter immer mehr alkoholfreie Biere produziert. Bereits 2020 war das "Handwerkliche Brauen" von der Deutschen Unesco-Kommission in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
Wie in vielen Ländern Europas ist auch in Deutschland der Absatz von alkoholhaltigem Bier rückläufig, er sank 2025 um 5,8 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Liter.
Eine Erfolgsgeschichte ist alkoholfreies Bier: 2025 wurden rund 750 Millionen Liter hergestellt, ein Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Produktion hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt.
"Alkoholfreie Biere sind längst kein Nischenprodukt mehr, sondern ein zentraler Wachstumstreiber unserer Branche", sagt Christian Weber, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes und des europäischen Dachverbandes The Brewers of Europe. "Auch mit Erfrischungsgetränken sind immer mehr Brauereien erfolgreich."
In der Beliebtheitsskala der Deutschen liegen alkoholfreie Biere auf Platz drei. Alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke haben laut DBB einen Anteil von rund elf Prozent am gesamten Bierkonsum. Deutschland sei europaweit führend beim Brauen alkoholfreier Biere.
Marktführer ist und bleibt Pils mit knapp 50 Prozent Marktanteil. Auf Platz zwei landen die Hellbiere mit etwa zwölf Prozent Marktanteil. Sie werden vor allem in Süddeutschland gerne getrunken.
Quelle: Brauer-Bund
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