Der neue Vorstand des Maler- und Lackiererinnungsverbandes Nordrhein-Westfalen: Jan Jülkenbeck, Innung Mittleres Ruhrgebiet; Ralf Heinz Weber, Innung Mettmann; André Schnakenwinkel, Innung Gütersloh; Thorsten Gutsell, Innung Lippe; Marc-Alexander Kecker, Innung Essen; Heike Balve-Richard, Innung Unna; Jörg Schmitz, Landesinnungsmeister; Maik Hensel, Innung Bergisches Land; Sebastian Epe, Innung Köln; Sascha Sturtz, Innung Dortmund und Lünen (v. l.)

Der neue Vorstand des Maler- und Lackiererinnungsverbandes Nordrhein-Westfalen: Jan Jülkenbeck, Innung Mittleres Ruhrgebiet; Ralf Heinz Weber, Innung Mettmann; André Schnakenwinkel, Innung Gütersloh; Thorsten Gutsell, Innung Lippe; Marc-Alexander Kecker, Innung Essen; Heike Balve-Richard, Innung Unna; Jörg Schmitz, Landesinnungsmeister; Maik Hensel, Innung Bergisches Land; Sebastian Epe, Innung Köln; Sascha Sturtz, Innung Dortmund und Lünen (v. l.) (Foto: © Andreas Buck)

Vorlesen:

Maler- und Lackiererinnungsverbände schließen sich zusammen

Aus den noch getrennten Maler und Lackiererinnungsverbänden aus Nordrhein und Westfalen wird der Maler und Lackiererinnungsverband Nordrhein-Westfalen. Er soll 48 Innungen mit rund 3.100 Innungsbetrieben unter einem Dach vereinen.

Die beiden Maler- und Lackiererinnungsverbände Nordrhein und Westfalen werden künftig ein Verband, der Maler- und Lackiererinnungsverband Nordrhein-Westfalen. Damit werden 48 Innungen mit rund 3.100 Innungsbetrieben unter einem Dach vereint. Schon in den vergangenen Jahren arbeiteten die Verbände eng zusammen. "Nun werden Kompetenzen, Erfahrung und Ressourcen strukturell gebündelt – mit einem klaren Ziel: die Betriebe im Land nachhaltig zu stärken", heißt es in der Pressemitteilung zum Zusammenschluss.

"Zukunft entsteht gemeinsam." soll das offizielle Leitmotiv des neuen Verbands sein. "Die Herausforderungen für das Handwerk sind in den letzten Jahren deutlich größer geworden", betont der neu gewählte Landesinnungsmeister Jörg Schmitz. Themen wie Fachkräftesicherung, wirtschaftlicher Druck, technische Entwicklungen und politische Rahmenbedingungen erforderten starke, verlässliche Strukturen. "Der Zusammenschluss ist deshalb kein kurzfristiges Projekt, sondern eine logische Konsequenz aus der Entwicklung unserer Branche."

Das könnte Sie auch interessieren:

Kompetenzen und Erfahrung bündeln

NRW-Geschäftsführer, Peter Schuchart, ergänzt: "Wir bündeln Kompetenzen, Ressourcen und Erfahrung. Dadurch können wir die Interessen unserer Innungen und Betriebe klarer vertreten und gleichzeitig effizientere Strukturen schaffen." Der neue Landesinnungsverband will mehr Schlagkraft nach außen entfalten und nach innen mehr Service bieten. Weiterbildung, Beratung, Nachwuchsgewinnung und fachliche Unterstützung sollen noch enger verzahnt werden. Mitglieder des Vorstands sollen als regionale Ansprechpartner den Kontakt zu den Betrieben halten.

Schuchart: "Für den einzelnen Betrieb soll der Verband nicht abstrakter, sondern im Gegenteil noch näher werden", so Schuchart. "Unser Anspruch ist, dass Betriebe ganz konkret spüren, dass dieser Zusammenschluss ihnen Vorteile bringt – im Alltag, bei Fragen, bei Herausforderungen." Beide bisherigen Standorte in Holzwickede und Köln bleiben erhalten. Der neue Verband will sich inhaltlich auf die Themen Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung, wirtschaftliche Stabilität der Betriebe, Digitalisierung, technische Innovationen, nachhaltiges Bauen und energieeffiziente Lösungen konzentrieren. 

Zum Vorstand des neuen Verbandes gehören:

  • Jörg Schmitz, Landesinnungsmeister
  • Heike Balve-Richard, Innung Unna, stellvertretende Landesinnungsmeisterin
  • Marc-Alexander Kecker, Innung Essen, stellvertretender Landesinnungsmeister
  • Sascha Sturtz, Innung Dortmund und Lünen, stellvertretender Landesinnungsmeister
  • Sebastian Epe, Innung Köln
  • Thorsten Gutsell, Innung Lippe
  • Maik Hensel, Innung Bergisches Land
  • Jan Jülkenbeck, Innung Mittleres Ruhrgebiet
  • André Schnakenwinkel, Innung Gütersloh
  • Ralf Heinz Weber, Innung Mettmann
  • Kooptiert: Heiner Stahl, Vorsitzender Bundesverband Korrosionsschutz

DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und kostenlos für das digitale DHB registrieren!

Text: / handwerksblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren: