Alf Reuter bleibt Präsident des BIV für Orthopädie-Technik
Alf Reuter wurde als Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik wiedergewählt. Neu als Vizepräsident ist Tobias Chaumont in den Vorstand aufgerückt.
Die Delegierten des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik (BIV-OT) wählten Alf Reuter erneut zum Präsidenten. Neuer Vizepräsident ist Tobias Chaumont. Er löst Albin Mayer ab, der nicht mehr kandidiert hatte. Ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden sind Matthias Bauche, Thomas Münch und Andreas Rulitschka. Weitere wiedergwählte Vorstandsmitglieder sind Joachim Glotz, Lars Grun, Lars Jäger, Petra Menkel und Michael Schäfer. Der Vorstand besteht damit aus sieben Mitgliedern.
"Die kommenden Jahre werden für unser Handwerk und unseren Verband richtungsweisend sein. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es eine geeinte, klare und verlässliche Stimme für die Orthopädie-Technik. Gleichzeitig müssen wir den BIV-OT konsequent für die Zukunft aufstellen: mit einem erfolgreichen Generationenwechsel, attraktiven Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement und einer weiteren Professionalisierung unserer Verbandsarbeit. So schaffen wir die Grundlage dafür, die Interessen unserer Betriebe auch künftig wirkungsvoll zu vertreten", so Reuter.
Gesundheitsmarkt im Wandel
Tobias Chaumont ist Mitglied der Geschäftsführung der Rahm GmbH. Er bringe langjährige Erfahrung aus der Hilfsmittelversorgung und Kenntnisse der wirtschaftlichen Herausforderungen der Betriebe mit. Chaumont engagiert sich seit 2019 im Wirtschaftsausschuss des BIV-OT und nahm als Delegierter der Innung für Orthopädie-Technik für den Regierungsbezirk Köln an der Versammlung teil.
"Der Gesundheitsmarkt befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Angesichts der angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung, des Fachkräftemangels und der fortschreitenden Digitalisierung unserer Fertigungsprozesse müssen wir neue und intelligente Lösungen entwickeln. Als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses möchte ich dazu beitragen, die Hilfsmittelversorgung auch künftig wirtschaftlich und auf hohem Qualitätsniveau sicherzustellen. Die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit in der GKV-Versorgung zählt zu den zentralen Anliegen des Verbandes", sagte er.
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Text:
Lars Otten /
handwerksblatt.de
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