"Brandenburg braucht jetzt Sicherheit und Stabilität, nicht nur politisch, sondern auch für die vielen Handwerksbetriebe, die tagtäglich Verantwortung für Arbeits- und Ausbildungsplätze übernehmen", erklärt Robert Wüst.

"Brandenburg braucht jetzt Sicherheit und Stabilität, nicht nur politisch, sondern auch für die vielen Handwerksbetriebe, die tagtäglich Verantwortung für Arbeits- und Ausbildungsplätze übernehmen", erklärt Robert Wüst. (Foto: © Friedrich Bungert)

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Handwerk in Brandenburg konsequent stärken

Nach Vereidigung der Minister der neuen rot-schwarzen Landesregierung in Brandenburg fordert das Handwerk Sicherheit und Stabilität für die Betriebe.

Nach dem Ende der Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht in Brandenburg ist die CDU neuer Partner der Sozialdemokraten. Gemeinsam bilden sie die neue rot-schwarze Regierung. Die Minister sind jetzt vereidigt worden, sechs Ministerien sind SPD-geführt, drei stehen unter der Leitung der Christdemokraten. 

"Brandenburg braucht jetzt Sicherheit und Stabilität, nicht nur politisch, sondern auch für die vielen Handwerksbetriebe, die tagtäglich Verantwortung für Arbeits- und Ausbildungsplätze übernehmen", erklärt Robert Wüst, Präsident des Handwerkskammertages Land Brandenburg. Die neue Landesregierung stehe in der Pflicht, Mittelstand und besonders das Handwerk im Regierungsalltag konsequent zu stärken.

Gespräch mit der Praxis suchen

"Dazu gehören eine beschleunigte Verwaltungsmodernisierung, verlässliche Investitionen in Infrastruktur, Schulen und Wohnungsbau sowie eine Berufsorientierung, die jungen Menschen den Weg ins Handwerk erleichtert", so Wüst. Die neue Koalition habe die Chance, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Kontinuität mit neuen Impulsen zu verbinden.

"Angesichts von Fachkräftemangel, steigenden Kosten, Transformation und Digitalisierung erwarten wir, dass die Landesregierung das Gespräch mit der Praxis sucht, mit Meisterbetrieben und ihren Beschäftigten vor Ort. Wenn Ministerpräsident Woidke von Sicherheit und Stabilität in schwierigen Zeiten spricht, dann muss das auch heißen: Planbarkeit bei Förderprogrammen, unbürokratische Verfahren und eine konsequente Stärkung der beruflichen Bildung."

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Quelle: Handwerkskammertag Land Brandenburg

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Text: / handwerksblatt.de

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