Lea Mey (2. v. r.) konnte den Bundesleistungswettbewerb der Augenoptiker für sich entscheiden. Vizemeisterin wurde Nina Zaika (l.). Der Tietel des dritten Bundessiegers ging an Pascal Brockmann. Leonie Jaworski (r.) gewann den Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten".

Lea Mey (2. v. r.) konnte den Bundesleistungswettbewerb der Augenoptiker für sich entscheiden. Vizemeisterin wurde Nina Zaika (l.). Der Tietel des dritten Bundessiegers ging an Pascal Brockmann. Leonie Jaworski (r.) gewann den Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten". (Foto: © ZVA)

Lea Mey überzeugte mit ihrer Jubiläumsbrille zum Mauerfall

Der Bundesleistungswettbewerb der Augenoptiker stand 2019 unter dem Motto "30 Jahre Mauerfall". Lea Mey aus Sachsen-Anhalt ging daraus als Siegerin hervor.

Im Aus- und Weiterbildungszentrum der Augenoptikerinnung Baden-Württemberg in Karlsruhe stellten sich die besten Nachwuchsaugenoptiker aus elf teilnehmenden Bundesländern der Aufgabe, innerhalb von zwölf Stunden eine Brillenfassung zum Thema "30 Jahre Mauerfall" anzufertigen, die ein fiktiver Kunde zur Abschlussveranstaltung am 9. November vor dem Brandenburger Tor tragen könnte.

Neben der kreativen Umsetzung des vorgegebenen Mottos mussten die teilnehmenden Landessieger einheitliche Korrekturwerte berücksichtigen und die Brille anatomisch auf einen Anpasskopf abstimmen, so der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). Bei den vorgegebenen Materialien galt es, Metallränder und -bügel mit Kunststoffauflagen für die Nase und einem Zell-Oberbalken zu verbinden.

Lea Meyer aus Sachsen-Anhalt überzeugte die Fachjury des Bundesleistungswettbewerbs der Augenoptiker mit ihrer Wir sind das Volk-Brille. Foto: © ZVA
Lea Meyer aus Sachsen-Anhalt überzeugte die Fachjury des Bundesleistungswettbewerbs der Augenoptiker mit ihrer Wir sind das Volk-Brille. Foto: © ZVA
Lea Mey aus Sachsen-Anhalt überzeugte mit ihrer bunten "Wir sind das Volk"-Brille die Jury und wurde erste Bundessiegerin. Auf dem zweiten Platz landete Nina Zaika aus Baden-Württemberg mit einer Fassung, die stilisiert das Brandenburger Tor und die Zahl "30" zeigt. Als dritter Bundessieger ging Pascal Brockmann aus Niedersachsen mit seiner "Mauer"-Brille aus dem Wettbewerb hervor. Den Titel beim Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten" konnte Leonie Jaworski aus Brandenburg mit nach Hause nehmen, die mit dem Brandenburger Tor und den Jahreszahlen ´89 und ´19 das Jubiläum thematisierte.

Herausragende handwerkliche Arbeiten

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jörg Kranz von Fricken, Mitglied im Berufsbildungsausschuss des ZVA, Andrea Pflüger, Augenoptikermeisterin aus Baden-Württemberg und Mitglied der Prüfungskommission, sowie Matthias Müller, Vorstandsmitglied des ZVA und Vorsitzender des Südwestdeutschen Augenoptiker-Verbandes (SWAV). "Das Motto stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer und die Bewertung fiel der Jury nicht leicht. Dennoch haben die frischgebackenen Gesellen wieder herausragende handwerkliche Arbeiten präsentiert und somit gezeigt, dass auch diese Komponente in unserem Beruf weiterhin eine wichtige Rolle spielt", fasste Dirk Schäfermeyer, Abteilungsleiter Aus- und Fortbildung beim ZVA, den diesjährigen Wettbewerb zusammen.

Die Siegerbrillen von Lea Mey und Leonie Jaworski werden in Form digitaler Sedcards auch am 13. Dezember in Wiesbaden gezeigt. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung mit der Ehrung der ersten Bundessieger des Leistungswettbewerbs des deutschen Handwerks sowie der ersten Preisträger des Wettbewerbs "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten" werden die diesjährigen Bundessieger aller Handwerksberufe geehrt. An einer Ausbildung als Augenoptiker/-in interessiert? Unser BerufsCheck gibr Infos zu Verdienst, Dauer und Anforderungen

Text: / handwerksblatt.de

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