Rückbank raus, Ladeboden und Trennwand rein – so wird der Zoe zu einem echten Nutzfahrzeug. (Foto: © Renault)

Der Zoe wird ein Nutzfahrzeug

Zwei Dinge braucht der Zoe, um sich in ein Nfz zu verwandeln – einen Sortimo-Ladeboden und ein Cargo-Kit anstelle der Rückbank.

Kein anderer Autohersteller ist in Sachen Nutzfahrzeuge so gut aufgestellt und so erfahren wie Renault. Beim französischen Hersteller gibt es elektrische Fahrzeuge nicht nur im Modellkatalog, sondern in den Showrooms der Händler – und sie sind auch tatsächlich verfügbar. Mit seinen vier Modellen Twizy, Zoe, Kangoo und Master - die letzten beiden tragen in der elektrifizierten Variante die Kennung Z.E. für Zero Emission im Namen – hat keine andere eine solche Bandbreite.

Ab Sommer gibt es den Zoe Cargo

Der Twizy, das stylische Zweirad eignet sich als Kleinlieferwagen ähnlich wie ein Motorroller oder die Cargobikes im nahen Umfeld. Größenbedingt sind Zuladung und Volumen begrenzt - aber das emissionsfreie Ankommen ist ebenso garantiert wie beim nächstgrößeren Modell, dem Zoe. Hier gibt es ein Novum: Kunden können den Pkw ab Sommer auch als Nutzfahrzeug erwerben! Dann fehlt hinten die Rückbank, es ist eine Trennwand drin und ein Ladungssicherungsboden samt Cargo-Kit von Sortimo. Damit lassen sich Gegenstände entsprechend den gesetzlichen Vorgaben für Ladungssicherung verzurren und sicher im Kofferraum transportieren.

Vorteile auch für den gewerblichen Einsatz

Und natürlich hat der Zoe Cargo dann die Klassifizierung als Nutzfahrzeug, die sogenannte N1-Homologation, die für Gütertransporte bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gilt. Damit bietet das dann zweisitzige e-Fahrzeug von Renault alle Vorteile auch für den gewerblichen Einsatz. Das Modell hat sich in seiner Pkw-Version zum Klassiker entwickelt und war 2018 das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland mit 6.400 Zulassungen – ein neuer Verkaufsrekord für den frischen Franzosen.

Kangoo und Master in emissionsfreier Version

Darüber hinaus hat Renault seinen Kangoo Z.E. und seit letztem Jahr auch den Master Z.E. in einer emissionsfreien Version im Angebot. Den Kangoo Z.E. gibt es neben der normalen Variante auch als Maxi-Modell für diejenigen, die mehr mitnehmen wollen. Zwischen 3,0 und 3,5 Kubikmeter Ladevolumen passen je nach Ausführung in die Standardversion, die Maxi-Version kann bis zu 4,6 Kubikmeter an Volumen aufnehmen. 605 Kilogramm kann sie an Nutzlast aufnehmen, die klassische Ausführung kann sogar 650 Kilogramm aufbieten. Mit der Lithium-Ionen-Batterie kann das Modell bis zu 270 Kilometer weit kommen.

Der Kleinwagen EZ-Flex kommt!

Ein E-Motor mit 57 kW/76 PS und das gleiche Batteriepack wie im Kangoo arbeiten auch im Master Z.E. Wer glaubt, dass das Modell damit untermotorisiert ist, sollte sich hinters Steuer setzen. Der Elektromotor beeindruckt auch voll beladen mit seiner Kraft, wie Elektroinstallateur und Solar-Spezialist Johannes Kubiak aus Detmold getestet hat. Außerdem kommt der Master Z.E. in der Praxis voll beladen, also mit rund 1,1 Tonnen, etwa 80 bis 90 Kilometer weit. Und die nächste Entwicklung ist auch schon da: Für den Lieferverkehr auf der letzten Meile hat Renault den Kleinwagen EZ-Flex entwickelt!

Text: / handwerksblatt.de

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