Dr. Sandra Garbade

Zum Start ins neue Ausbildungsjahr tritt die neue BIBB-Präsidentin Dr. Sandra Garbade ihr Amt an. (Foto: © BIBB)

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Dr. Sandra Garbade ist neue BIBB-Präsidentin

Betriebsführung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat erstmals eine Frau als Präsidentin: Dr. Sandra Garbade folgt auf Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, der in den Ruhestand gegangen ist.

Dr. Sandra Garbade ist seit dem 1. August neue Präsidentin des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Sie ist die erste Frau an der Spitze des BIBB. Zuvor war die 54-Jährige neun Jahre Geschäftsführerin des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB). Garbade folgt auf Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, der nach 15 Jahren an der Spitze des BIBB Ende Juni in den Ruhestand gegangen ist. Eine Kernaufgabe des BIBB ist die wissenschaftliche Forschung zur Berufsbildung.

Dr. Sandra Garbade (geboren in Bad Oeynhausen) ist promovierte Wirtschaftspädagogin und gelernte Bankkauffrau. Sie wechselte nach Stationen in Kreditinstituten und in der Unternehmensberatung 2007 in den Hamburger Schuldienst und war als Berufsschullehrerin und Abteilungsleiterin an berufsbildenden Schulen tätig. Anschließend übernahm sie weitere Führungsaufgaben im HIBB.

Die neue BIBB-Präsidentin sagte zu ihrem Amtsantritt: "Mehr Menschen durch berufliche Bildung an Arbeit und Gesellschaft teilhaben zu lassen: Das war während meiner Zeit am Hamburger Institut für Berufliche Bildung das Leitmotiv, und dies soll auch für meine Arbeit als Präsidentin des Bundesinstituts für Berufsbildung handlungsleitend bleiben."

Digitalisierung und KI verändern die Berufsausbildung 

Ihr sei bewusst, dass sie das Amt in herausfordernden Zeiten übernehme. "Die demografische Entwicklung, die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die starken Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz geben Anlass, auch die Strukturen und Prozesse in der beruflichen Bildung zu prüfen, um diese weiterhin verlässlich und zukunftssicher aufzustellen."

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Das BIBB ist für die Forschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland zuständig. Es ist im Geschäftsbereich des Bundesbildungsministeriums angesiedelt und hat aktuell über 850 Beschäftigte in Bonn

Das Institut arbeitet eng mit dem Handwerk zusammen, um die duale Ausbildung zu erforschen, moderne Ausordnungen zu entwickeln und Lösungen gegen den Fachkräftemangel zu finden.

Zu den Kernaufgaben des BIBB zählen

  • die Berufsbildungsforschung und
  • wissenschaftliche Politikberatung,
  • die Modernisierung dualer Aus- und Fortbildungsordnungen,
  • die internationale Berufsbildungszusammenarbeit sowie
  • die administrative Durchführung und wissenschaftliche Begleitung von nationalen und internationalen Berufsbildungsprogrammen. 

Quelle: BIBB

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Text: / handwerksblatt.de

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