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Nach dem Lockdown-Schock: Konsumklima erholt sich leicht

Die GfK-Konsumklimastudie macht Hoffnung: Die Verbraucher erholen sich etwas vom Lockdown-Schock, planen Anschaffungen und setzen auf steigende Einkommen.

Nach dem Lockdown-bedingten Einbruch zu Jahresbeginn erholt sich die Konsumstimmung im Februar. Die GfK-Konsumklimastudie prognostiziert für das Konsumklima im März einen Wert von minus 12,9 Punkten und damit 2,6 Punkte mehr als im Februar. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung würden Zugewinne verzeichnen.

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"Die Verbraucher erholen sich etwas von dem Schock, der sie nach dem harten Lockdown Mitte Dezember erfasst hat. Die zuletzt gesunkenen Infektionszahlen und die angelaufenen Impfaktionen nähren die Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen", sagt Rolf Bürkl von der GfK.

Die Anschaffungsneigung, die zu Jahresbeginn knapp 37 Punkte verloren hatte, könne mit einem Plus von 7,4 Zähler aber nur etwa ein Fünftel der Vormonatsverluste hinzugewinnen.

Eine nachhaltige Erholung der Anschaffungsneigung und des Konsumklimas werde es erst dann geben, wenn der harte Lockdown beendet wird und Geschäfte sowie Hotels und Restaurants wieder öffnen dürfen.

Sollten die Maßnahmen dagegen sogar noch einmal verlängert werden, würden er Chancen auf eine zügige Erholung schwinden und dem Konsumklima würden weiterhin "schwierige Zeiten bevorstehen", so Bürkl.

Hoffnung auf ein Ende des harten Lockdowns

Nach vier Rückgängen in Folge legt auch die Einkommenserwartung im Februar wieder zu. "Mit einem Plus von 9,4 Zählern fällt der Anstieg sogar signifikant hoch aus", so die GfK. Mit aktuell gemessenen 6,5 Punkten liegt der Indikator jedoch noch immer knapp 35 Punkte unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

"Die Kurzarbeit könnte wieder zurückgefahren werden und möglicherweise auch eine Reihe von Insolvenzen verhindert werden", heißt es in der Studie weiter. Dies würde die Angst vor Jobverlust reduzieren.

Die Deutschen erwarten auch eine Erholung der Konjunktur. Wesentliche Teile der deutschen Wirtschaft, wie zum Beispiel das verarbeitende Gewerbe, sind nicht von den Schließungen betroffen. Deren Auftragslage konnte sich zuletzt wieder verbessern.

Die Verbraucher gehen laut GfK davon aus, dass in diesem Jahr ein großer Teil der Wachstumseinbußen des vergangenen Jahres wieder wettgemacht werden kann. 

Befragt wurden etwa 2.000 Verbraucher im Zeitraum vom 4. bis 15. Februar 2021.

Quelle: GfK 

Text: / handwerksblatt.de

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