Ein Praktikum kann jungen Menschen dabei helfen, ihre Stärken zu entdecken und  berufliche Neigungen besser einzuschätzen.

Ein Praktikum kann jungen Menschen dabei helfen, ihre Stärken zu entdecken und berufliche Neigungen besser einzuschätzen. (Foto: © goodluz/123RF.com)

Berufsorientierung außerhalb der Schule kommt gut an

Bildung

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern und die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit ziehen eine positive Bilanz der seit fünf Jahren bestehenden außerschulischen Berufsorientierung.

Die Berufsorientierung außerhalb der Schule kommt in Mecklenburg-Vorpommern nach Informationen des dortigen Bildungsministeriums gut an. Demnach haben in den vergangenen fünf Jahren über 84.000 Schülerinnen und Schüler an den verschiedenen Angeboten teilgenommen. Dazu zählen "Learn about skills – der Berufswahlparcours", "Face the chance – neue Wege durch Praktika", "Betriebscasting – wähle Deine Zukunft" und "Active summer – das Berufsorientierungscamp". Ziel der Angebote sei es, dass Schülerinnen und Schüler an Regionalen Schulen, Gymnasien und Förderschulen Voraussetzungen und Chancen von Ausbildungsberufen erkennen, die bisher eher nicht im Vordergrund der eigenen Orientierung standen und ihr persönliches Berufswahlspektrum erweitern.

"Die außerschulische Berufsorientierung unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Stärken zu entdecken und Neigungen besser einzuschätzen. Das ist eine gute Sache", betonte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD). Sie freue sich darüber, dass die Schulen von den Angeboten regen Gebrauch machen. Besonders gelobt werde, dass Lehrerinnen und Lehrer einen geringen Planungsaufwand haben. Fahrtkosten werden übernommen und Bustransfers extern organisiert. Die Angebote werden von erfahrenen Trägern der Aus- und Weiterbildung aus dem Land umgesetzt. Mit dem Programm habe die Kooperation von Schulen und den regionalen Arbeitsagenturen zudem eine weitere Aufwertung erfahren.

Wichtige Unterstützung für junge Menschen

Zum Überblick der einzelnen AngeboteMargit Haupt-Koopmann ist ebenfalls erfreut darüber, dass die Angebote nachgefragt werden. "Wir müssen uns bewusst sein, dass die Herausforderungen für alle Schülerinnen und Schüler am Übergang von der Schule in den Beruf größer denn je sind", betonte die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit. Auf der einen Seite gebe es eine kaum überschaubare Vielfalt an Ausbildungsberufen, auf der anderen Seite junge Frauen und Männer mit ihren jeweiligen Talenten, Vorlieben und Wünschen. "Gerade hier ist die außerschulische Berufsorientierung ein wichtiger Baustein, der die jungen Menschen unter anderem dabei unterstützt, beides miteinander abzugleichen und in Einklang zu bringen."

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Text: / handwerksblatt.de

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