Ein bekannter Aberglaube in Deutschland: Läuft man einer schwarzen Katze über den Weg, die sich von links nach rechts bewegt, soll das Pech bringen. Kommt sie von der rechten Seite herbei, bringt's Glück.

Ein bekannter Aberglaube in Deutschland: Läuft man einer schwarzen Katze über den Weg, die sich von links nach rechts bewegt, soll das Pech bringen. Kommt sie von der rechten Seite herbei, bringt's Glück. (Foto: © yushan0803/123RF.com)

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Freitag, der 13.: Das sagt eine Statistik

Panorama

Das Jahr 2026 zählt gleich drei Freitage, die auf den 13. Tag eines Monats fallen. Aber: Bringt der vermeintliche Unglückstag tatsächlich Pech?

Missgeschicke, schwarze Katzen, Pech: Die abergläubischen Gedanken, die sich rund um Freitag, den 13., häufen, sind vielzählig. Freitag, der 13. Februar 2026, ist vorüber, als nächstes folgt Freitag, der 13. März, und der 13. November fällt in diesem Jahr ebenso auf einen Freitag – mehr geht nicht. Wie es um den Unglückstag wirklich steht, hat die R+V Versicherung unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis lautet: aufatmen! Denn statistisch gesehen ist Freitag, der 13., nicht gefährlicher als andere Werktage. "Sowohl in der Kfz- als auch in der Sachversicherung bleibt es am vermeintlichen Pechtag meist ruhiger", fasst die R+V Versicherung zusammen.

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Um zu diesem Ergebnis zu kommen, haben Statistiker der Versicherung die Schäden an den vorgeblichen Unglückstagen der vergangenen 20 Jahre ausgewertet. Rund 3.209 Schäden traten im Schnitt an Freitagen auf, die auf den 13. fielen. An "normalen" Freitagen gab es durchschnittlich 194 Schäden mehr; an allen anderen Werktagen wurden im Schnitt sogar 276 Schäden mehr gezählt. Ob dies damit zusammenhängt, dass Menschen am vermeintlichen Unglücksdatum vielleicht besonders vorsichtig sind, beantwortet die Statistik der R+V aber nicht.

Quelle: R+V Versicherung AG

Hintergrund Wieso soll ausgerechnet der Freitag, der auf den 13. Tag eines Monats fällt, Unglück bringen? Die möglichen Antworten darauf liegen weit in der Vergangenheit und in der christlichen Tradition.

Warum Freitag? Jesus Christus wurde an einem Freitag, dem Karfreitag, gekreuzigt. Daher gilt der Freitag in der christlichen Tradition als Unglückstag.
Wieso der 13.? Die Zwölf gilt im Christentum als vollkommen: zwölf Apostel, zwölf Monate, zwölf Tierkreiszeichen. Die Dreizehn wird daher oft als Störfaktor empfunden. Außerdem soll Judas, der "Verräter", beim Abendmahl der 13. Gast gewesen sein.
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Text: / handwerksblatt.de

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