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HWK Trier | April 2026
Hochsteckfrisuren gehören zum Kernbereich des Friseurberufs
Die Handwerkskammer Trier informiert: Wer gewerblich Brautfrisuren anbietet, muss zwingend in die Handwerksrolle eingetragen sein.
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April 2026
Der Umsatz von großen Handwerksunternehmen steigt, kleine Unternehmen - die Mehrheit im Handwerk - verzeichneten laut des Statistischen Bundesamtes aber ein deutliche Minus. Die Zahl der Betriebe geht leicht zurück.
Die rund 564.000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 einen Umsatz von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) Der Umsatz sank damit um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Zahl der Handwerksunternehmen ging um 0,7 Prozent zurück.
Im Jahresdurchschnitt 2024 waren laut der Statistik rund sechs Millionen Frauen und Männer im Handwerk tätig, darunter 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.
Große Handwerksunternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten verzeichneten 2024 einen Umsatzanstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Kleine Betriebe mit weniger als fünf Beschäftigten mussten dagegen einen kräftigen Umsatzeinbruch von 15,1 Prozent hinnehmen.
Das größte Umsatzplus erzielte das Gesundheitsgewerbe mit einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu dieser Gewerbegruppe zählen unter anderem Augenoptikerinnen und Augenoptiker, Hörakustikerinnen und Hörakustiker sowie Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Auch das Kraftfahrzeuggewerbe legte mit einem Umsatzplus von 3,3 Prozent zu, während das Lebensmittelgewerbe nur einen leichten Zuwachs von 0,6 Prozent verbuchte.
Rückläufig waren die Umsätze 2024 dagegen im Ausbaugewerbe (minus 3,2 Prozent), im Handwerk für den gewerblichen Bedarf (minus 2,0 Prozent) und im Bauhauptgewerbe (minus 1,2 Prozent). Der Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag 2024 bei 7,8 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Insgesamt waren im Handwerk 12,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland tätig. Der Anteil der Handwerksunternehmen an allen Unternehmen betrug 15,9 Prozent.
Das Baugewerbe machte Jahr 2024 zwei Drittel (65,2 Prozent) aller Unternehmen im Handwerk aus. Die mit Abstand größte Gewerbegruppe innerhalb des Baugewerbes – und des Handwerks insgesamt – ist das Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024 erwirtschafteten laut Destatis 213.000 Betriebe aus den Ausbaugewerken mit 1,6 Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213 Milliarden Euro. Damit sank die Zahl der Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent und der Umsatz um 3,2 Prozent.
Quelle: Destatis
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