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HWK Münster | März 2026
Onboarding im Ehrenamt: Handwerk in der Emscher-Lippe-Region
Am Montag, 23. März, lädt die HWK Münster als Kooperationspartnerin zur digitalen Veranstaltung "Onboarding im Ehrenamt" ein.
Um die Energierechnung der Bürger zu senken, müssten alle Preiskomponenten in den Blick genommen werden, sagt Ursula von der Leyen. (Foto: © Krisana Antharith/123RF.com)
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März 2026
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mit Blick auf die Folgen des Krieges im Nahen Osten angekündigt, mehrere Optionen zur Senkung der Energiepreise zu prüfen.
Der Krieg im Nahen Osten führt zu teils starken Preiserhöhungen für Energie und Kraftstoffe. Die Europäische Kommission prüft nun verschiedene Optionen zur Senkung der Energiepreise. Das hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen jetzt angekündigt. "Wir bereiten verschiedene Optionen vor: eine bessere Nutzung von Strombezugsverträgen und Differenzverträgen, staatliche Beihilfemaßnahmen, und wir loten die Subventionierung oder Deckelung des Gaspreises aus", erklärte sie. Trotz der Anstrengungen der vergangenen Jahre und einer gesunkenen Abhängigkeit vom Import fossiler Brennstoffe sei Europa nicht immun gegen Preisschocks.
"Die Energiemärkte sind global. Versorgungsunterbrechungen in der Golfregion wirken sich im Handumdrehen auf die Preise weltweit aus. Schon jetzt erleben wir deutliche Preisausschläge", sagte die Kommissionspräsidentin. Europa verfüge über heimische Energiequellen, nämlich erneuerbare Energien und Kernkraft, sagte von der Leyen. "Die Preise dafür sind in den letzten zehn Tagen stabil geblieben. Trotzdem werden Stimmen laut, dass wir unsere langfristige Strategie aufgeben und sogar wieder auf fossile Brennstoffe aus Russland zurückgreifen sollten. Das wäre ein schwerer strategischer Irrtum. Dadurch würden wir abhängiger, verwundbarer und schwächer."
Um die Energierechnung der Bürger zu senken, müssten alle vier Preiskomponenten in den Blick genommen werden, so von der Leyen: "Die Kosten für die Energie selbst, die mehr als 56 Prozent der Rechnung ausmachen. Netzentgelte, auf die 18 Prozent entfallen. Steuern und Abgaben, die mit 15 Prozent zu Buche schlagen. Und CO2-Kosten, die sich auf durchschnittlich rund elf Prozent belaufen." Die Europäische Kommission hat dazu ein Energiepaket verabschiedet. Es hat zum Ziel, Investitionen in saubere Energien vor Ort anzukurbeln, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Energiepreise zu senken.
Quelle: EU-Kommission
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