Der rein elektrische Nachfolger der V-Klasse: der Mercedes-Benz VLE.

Der rein elektrische Nachfolger der V-Klasse: der Mercedes-Benz VLE. (Foto: © Mercedes-Benz)

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Der neue Mercedes-Benz VLE

Die Sternmarke schlägt ein neues Kapitel auf: Der elektrische VLE basiert als erstes Fahrzeug auf einer neu entwickelten modularen, flexiblen und skalierbaren Van-Architektur.

Er hatte sich schon lange angekündigt, jetzt stellt Mercedes-Benz erstmals seine neue Grand Limousine VLE vor. Sie soll nach eigenem Bekunden Fahrkomfort und Dynamik einer Limousine mit der Vielseitigkeit eines MPV, eines Multi-Purpose-Fahrzeugs, verbinden. Basis ist eine neu entwickelte modulare und flexible Van-Architektur, die die Ingenieure mit der 800-Volt-Technologie und dem intelligenten Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) kombiniert haben. Und richtig: Es ist die Weiterentwicklung bzw. die Nachfolge der V-Klasse, aber eben rein elektrisch.

Mehr als 700 Kilometer Reichweite

Verspricht viel Komfort: der neue VLE. Foto: © Mercedes-BenzVerspricht viel Komfort: der neue VLE. Foto: © Mercedes-Benz

Vor allem die Reichweite weckt Aufmerksamkeit: Die Stuttgarter kündigen eine Reichweite von über 700 Kilometern an, damit sei er „führend in seiner Klasse“, so Mercedes-Benz-Chef Ole Källenius. Die 115 kWh große Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie ist dank 800-Volt-Technologie für ultraschnelles Laden ausgelegt und kann in 15 Minuten bis zu 355 Kilometer Reichweite nachladen. Den Verbrauch geben die Stuttgarter für den Mercedes-Benz VLE 300 mit 20,4–18,6 kWh für 100 Kilometer im Mix an.

Dieses Modell soll zunächst als erstes aus der Baureihe auf den Markt gelangen, ehe der VLE 400 4MATIC elektrisch folgt. Im VLE 300 elektrisch arbeitet ein 203 kW starker Motor, damit kann in 6,5 Sekunden von Null auf Tempo 100 sein. Beim VLE 400 sind sogar mehr als 300 kW am Werk; er markiert auch die Leistungsspitze.  VLE 300 elektrisch mühelos Langstreckenfahrten. Der mehr als 300 kW starke VLE 400 4MATIC elektrisch wird das Spitzenmodell sein. Er sprintet in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beide Modelle verfügen über eine neue NMC-Batterietechnologie (Nickel-Mangan-Kobalt) mit einem nutzbaren Energieinhalt von 115 kWh. Im nächsten Jahr folgen zwei Modelle mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP), die einen nutzbaren Energieinhalt von 80 kWh haben.

Zwei Schiebetüren

Leichter Einstieg dank großer Schiebetüren. Foto: © Mercedes-BenzLeichter Einstieg dank großer Schiebetüren. Foto: © Mercedes-Benz

Viel Komfort und Luxus verspricht das neue Modell, das auf beiden Seiten für die Passagiere im Fonds elektrische Schiebetüren hat. Die öffnen sich optional automatisch, per Hands-Free-Access. Außerdem sind die Fenster in den Schiebetüren komplett versenkbar. Optional können Käufer die Mittelkonsole verändern und so einen freien Zugang vom Cockpit in den Fonds bekommen. Eine separat zu öffnende Heckscheibe vervollständigt das komfortable Ein- und Aussteigen bzw. das Be- und Entladen.

Fahrer und Beifahrer können ihre Sitze sogar ferngesteuert konfigurieren, aber natürlich auch über das MB.OS nach Belieben am Monitor verstellen. Sie blicken auf einen schwebend gestalteten MBUX Superscreen mit drei Displays, sofern das Kreuz auf der Optionsliste gesetzt wurde. Es nimmt die komplette Breite des Interieurs ein und hat ein  10,25 Zoll großes Instrumentendisplay, ein 14 Zoll großes Zentraldisplay und einen zusätzlichen 14 Zoll für den Beifahrer. Auf dem können sie zum Beispiel Videos streamen oder eine Runde zocken. Fehlt dieser optionale Bildschirm, gibt es ein Zierteil mit Starpattern-Grafik die Glasoptik.

Zehn Kameras für Sicherheit

Das schwebende Armaturenbrett im VLE. Foto: © Mercedes-BenzDas schwebende Armaturenbrett im VLE. Foto: © Mercedes-Benz

Logisch, dass der VLE die neueste Generation an Sicherheits- und Assistenzsystemen an Bord hat, zu denen beispielsweise ein Abstands-Assistent, ein Spurwechsel-Assistent oder die Rückfahrkamera gehören. Für die Sicherheit sorgen zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschall-Sensoren für hochmoderne Fahrassistenz.DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!

 

Text: / handwerksblatt.de

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