Foto: © HwK Koblenz
HWK Koblenz | Januar 2026
Qualifikation: Lehmbau liegt im Trend
Am 7. April beginnt der Qualifikationskurs zur "Fachkraft Lehmbau" der HwK Koblenz und öffnet die Tür zu einem bewährten wie zukunftsorientierten Berufsfeld.
Entscheidend ist, dass alle Beteiligten wissen, was zu tun ist – vom Unfallort bis zur Fachwerkstatt. (Foto: © stockhouse/123RF.com)
Vorlesen:
Januar 2026
Wie lassen sich verunfallte Elektrofahrzeuge sicher bergen, abschleppen und transportieren? Eine neue Handlungsempfehlung des VDA schafft Orientierung für Abschleppdienste, Werkstätten und Einsatzkräfte.
Wie kann man verunfallte E-Fahrzeuge sicher bergen, abschleppen und transportieren, ohne Menschen zu gefährden oder das Fahrzeug weiter zu beschädigen? Eine neue Broschüre gibt Antworten auf diese Fragen. Sie wurde unter Federführung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gemeinsam mit zahlreichen Organisationen erarbeitet. Das Dokument richtet sich an Werkstätten, Einsatzkräfte und Abschleppdienste.
Weil immer mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge zugelassen werden, erklärt der kostenlose Leitfaden wichtige Punkte zur Arbeitssicherheit. Es beschreibt, welche Aufgaben Feuerwehr, Abschleppdienste und Werkstätten haben und welche Anforderungen beim Transport, bei der Zwischenlagerung und bei der Quarantäne von beschädigten Hochvolt-Batterien gelten. Dabei berücksichtigt es den aktuellen Stand der Technik sowie alle wichtigen Regeln aus dem Arbeits- und Gefahrgutrecht.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, dass das Personal gut qualifiziert ist, Rettungsdatenblätter richtig nutzt und Fahrzeuge nach Unfällen oder Bränden klar und sicher übergibt. So sorgt die Handlungsempfehlung für eine sichere und reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) brachte dabei gezielt die Praxiserfahrung aus Autohäusern und Werkstätten ein – mit dem Ziel, handwerksgerechte, rechtssichere und umsetzbare Lösungen für den Umgang mit Hochvolt-Fahrzeugen zu etablieren.
"Von der Sicherung der Hochvolt-Batterie bis hin zur Quarantäne stellen Elektrofahrzeuge nach Unfällen besondere Anforderungen. Diese Handlungsempfehlung sorgt endlich für Klarheit, Sicherheit und verlässliche Abläufe", betont ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. "Entscheidend ist, dass alle Beteiligten entlang der Prozesskette wissen, was zu tun ist – vom Unfallort bis zur Fachwerkstatt." Für das Kfz-Handwerk sei der Leitfaden ein wichtiger Baustein, um Elektromobilität sicher und verantwortungsvoll zu bewältigen.
Die Handlungsempfehlung ersetzt zwar keine Schulungen, bietet Betrieben und Einsatzkräften jedoch eine praxisnahe Orientierung im täglichen Umgang mit Elektrofahrzeugen.
> Hier können Sie den Leitfaden kostenlos herunterladen
DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
Kommentar schreiben