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HWK Münster | Februar 2026
Praxisimpulse für gesündere Azubis
Die Junioren des Handwerks Kammerbezirk Münster e.V. laden gemeinsam mit Partnern zur Veranstaltung "Gesunde Azubis – Starke Zukunft!" ein.
Die marode Burg Herstelle in Beverungen im östlichen NRW wurde ab 2010 schrittweise renoviert. Das Projekt wurde 2017 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. (Foto: © M.-L. Preiss@DSD)
Vorlesen:
Der ZDH und die Deutsche Denkmalschutzstiftung starten wieder den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege. Teilnahmeberechtigt sind diesmal Eigentümer von Denkmalen und qualifizierte Handwerksbetriebe aus Nordrhein-Westfalen.
Eigentümer von Denkmalen sowie qualifizierte Handwerksbetriebe können sich wieder für den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege bewerben. In diesem Jahr loben der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) den Preis in Nordrhein-Westfalen und in Bremen aus. Ausgezeichnet werden sowohl private Denkmaleigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben "vorbildlich" bei der Erhaltung ihrer Denkmale seit 2017 zusammengearbeitet haben, als auch die ausführenden Betriebe unterschiedlichster Gewerke für ihre Leistungen, die sie an den Denkmalen erbracht haben.
Mit dem Preis wollen Handwerk und Denkmalpflege für die hohe Qualität bei den Restaurierungsarbeiten an Denkmalen gerade im Privatbesitz werben. Den Eigentümern von Denkmalen soll durch gute Vorbilder Mut gemacht werden, bei der Erhaltung ihrer historischen Bauten die Leistungsfähigkeit qualifizierter Handwerksbetriebe für ein nachhaltiges Ergebnis zu nutzen. Andererseits soll der Preis Handwerker auf das Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den Fortbildungszentren des Handwerks Fortbildungen und Zusatzqualifikationen angeboten werden. Die DSD vergibt dazu auch Stipendien.
TeilnahmeHier finden Sie die "Allgemeinen Vergaberichtlinien" und den "Anmeldebogen" für den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen."Die Denkmalpflege verbindet auf einzigartige Weise Tradition, handwerkliche Exzellenz und Zukunftsfähigkeit. Mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege werden nicht nur herausragende handwerkliche Leistungen gewürdigt, sondern auch das Engagement jener Menschen, die unser kulturelles Erbe bewahren und zugleich mit innovativen Lösungen in die Zukunft führen. Dieser Preis setzt ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Handwerks als Träger von Identität, Qualität und Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft", sagt Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), Dachverband der Kammern in Nordrhein-Westfalen.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ergänzt: "Das Handwerk ist Motor von Wandel und zugleich Bewahrer unserer Geschichte. Wer in der Denkmalpflege arbeitet, verbindet traditionelles handwerkliches Wissen mit kultureller Verantwortung. Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege würdigt das herausragende Können und die Leidenschaft, mit der unser kulturelles Erbe bewahrt wird. Mit der Verleihung des Preises in Nordrhein-Westfalen setzt die Landesregierung ein klares Zeichen der Wertschätzung für das Handwerk und für den Erhalt unserer Baukultur."
Für die Eigentümer stehen Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro bereit, die Handwerksbetriebe erhalten Urkunden. Die Ausschreibung des Preises in Nordrhein-Westfalen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland sowie der Denkmalpflege des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, dem NRW-Bauministerium, der Architektenkammer NRW und dem WHKT. Der Preis wurde in Nordrhein-Westfalen zuletzt 2017 ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 13. Oktober statt.
Vorschläge und Bewerbungen aus Nordrhein-Westfalen nimmt der ZDH von Handwerksbetrieben, Architekten, Denkmalpflegern und privaten Bauherren bis zum 26. April entgegen. Die Ansprechpartnerin ist Dr. Nicoline Bauers, Telefon: 030 20619-336, Fax: 030 20619 59-336, E-Mail: bauers@zdh.de.
BundespreisDer Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1994 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Der Preis soll einerseits private Denkmaleigentümer motivieren, handwerkliche Qualität und Leistung einzufordern, und andererseits das Handwerk auf das lohnende Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen. Der Preis wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt und ist mit jeweils 30.000 Euro dotiert. 2026 sind die Bundesländer Bremen und Nordrhein-Westfalen vorgesehen.
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