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Handwerker-Rechnung gehört in die Steuererklärung - Diese Arbeiten können Sie absetzen!

 

Welche Handwerker-Arbeiten können Sie geltend machen? Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat eine Liste zusammengestellt. Dazu gehören:

  • Arbeiten an Innen- und Außenwänden am Dach, an der Fassade, Garagen etc.
  • Reparatur oder Austausch von Fenstern und Türen
  • Steichen/ Lackieren von Türen, Fenstern, Wandschränken, Heizkörpern
  • Reparatur, Wartung, Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Wasser- und Gasinstallationen
  • Reparatur oder Austausch von Teppichen, Laminat oder Parkett
  • Modernisierung oder Austausch der Einbauküche
  • Reparatur von Haushaltsgegenständen (Waschmaschine, Herd etc.)
  • Gartengestaltung
  • Pflasterarbeiten auf dem Wohngrundstück
  • Gebühren für den Schornsteinfeger
  • Winterdienst
  • Reparatur und Wartung von Hausanschlüssen

 

Achtung: Die Arbeiten müssen im Haus des Kunden erledigt werden, nicht in der Werkstatt beim Handwerker. Fertigt zum Beispiel ein Tischler ein Fenster in seiner Werkstatt an, dann sind die Arbeitskosten dafür nicht begünstigt. Nur die Kosten für den Einbau beim Kunden!

Ein Flyer des ZDH informiert über alle wichtigen Details zum Steuerbonus

Alle handwerklichen Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind begünstigt, wenn sie in einem inländischen Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden (also nicht im Ferienhaus auf Mallorca oder Texel) – unabhängig davon, ob es sich um Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand handelt.

Arbeiten, die in der Werkstatt eines Handwerksbetriebes ausgeführt werden, können leider nicht berücksichtigt werden (siehe oben). Auch handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht ansetzbar.

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Leserkommentare

06.08.2018 09:55:07 Uhr
Redaktion

Ihre Fragen

zitiere Heinrich Bartels:

Wenn man ein altes Haus renoviert, dann ist es normal, dass hohe Handwerkerrechnungen anfallen, wenn man möglichst schnell gemütlich wohnen will.
Das Finanzamt teilte mit, dass richtigerweise der jährlich absetzbare Höchsbetrag 1200€ beträgt und der Rest dann verfällt. Eine Streckung auf weitere Jahre wurde trotz Antrag im Formular nicht berücksichtigt. Muss man also jahrelang in Unordnung wohnen, um steuerlich einen Vorteil zu bekommen? Wie sieht eventuell eine Verjährung aus?
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heinrich Bartels


Sehr geehrter Herr Bartels,

da die Redaktion keine Steur- oder Rechtsberatung geben darf, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Berater bei Ihrer Handwerkskammer. Dort wird man Ihnen gerne und kompetent weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion handwerksblatt.de

Unsere Redaktion können Sie auch per Telefon oder E-Mail erreichen: www.handwerksblatt.de/kontakt.html

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04.08.2018 05:15:39 Uhr
Redaktion

Ihre Frage

Sehr geehrter Herr Bartels,

vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Beitrag. Wir werden Ihre Anfrage prüfen und uns wieder melden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion handwerksblatt.de

Unsere Redaktion können Sie auch per Telefon oder E-Mail erreichen: www.handwerksblatt.de/kontakt.html

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03.08.2018 07:29:42 Uhr
Heinrich Bartels

Sehr hohe Handwerkerrechnungen und steuerliche Absetzbarkeit

Wenn man ein altes Haus renoviert, dann ist es normal, dass hohe Handwerkerrechnungen anfallen, wenn man möglichst schnell gemütlich wohnen will.
Das Finanzamt teilte mit, dass richtigerweise der jährlich absetzbare Höchsbetrag 1200€ beträgt und der Rest dann verfällt. Eine Streckung auf weitere Jahre wurde trotz Antrag im Formular nicht berücksichtigt. Muss man also jahrelang in Unordnung wohnen, um steuerlich einen Vorteil zu bekommen? Wie sieht eventuell eine Verjährung aus?
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heinrich Bartels

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02.03.2018 12:58:05 Uhr
Redaktion

Ihr Kommentar: "Handwerkerrechnung detailliert"

zitiere Euringer Hans:

Meine Frage, habe ich bei Umbauarbeiten als Folge einer Schwerbehinderung meiner Frau das Recht , vom Handwerker die Rechnung aufgeschlüsselt nach Arbeitsstunden/Arbeitslohn und gestelltem Material durch den Auftragnehmer zu erhalten.

MfG Hans Euringer


Sehr geehrter Herr Euringer,

vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Beitrag.

Ergänzend könnten auch diese beiden Artikel für Sie von Interesse sein:

https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/74-handwerker-rechnung-was-sie-wissen-sollten/5003266-der-kunde-hat-anspruch-auf-eine-differenzierte-rechnung.html

https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/74-handwerker-rechnung-was-sie-wissen-sollten/5002477-wie-detailliert-muss-die-rechnung-sein.html

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion handwerksblatt.de

Unsere Redaktion können Sie auch per Telefon oder E-Mail erreichen: www.handwerksblatt.de/kontakt.html

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27.02.2018 09:47:39 Uhr
Euringer Hans

Handwerkerrechnung detailliert

Meine Frage, habe ich bei Umbauarbeiten als Folge einer Schwerbehinderung meiner Frau das Recht , vom Handwerker die Rechnung aufgeschlüsselt nach Arbeitsstunden/Arbeitslohn und gestelltem Material durch den Auftragnehmer zu erhalten.

MfG Hans Euringer

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14.10.2016 10:46:35 Uhr
Kirsten Freund

Lohnsteuerjahresausgleich

Handwerkerleistungen tragen Sie in der Steuererklärung auf Seite 3 des Hauptvordrucks unter dem Punkt „Haushaltsnahe Beschäftigungen, Dienstleistungen, Handwerkerleistungen“ in Zeile 75 ein.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DHB-Redaktion

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30.09.2016 05:11:37 Uhr
Baumenn

Lohnsteuerjahresausgleich

Es wäre hilfreich, wenn die Anlage des Jahresausgleichs benannt wäre, in die die Kosten einzutragen sind. Ich such jetzt halt weiter.

Zitieren
14.07.2016 10:51:37 Uhr
DHB-Redaktion

Antwort

zitiere Dietmar Protz:

Wo genau muss ich die Handwerkerrechnung en. , Zeilen-Nr. und welches Formular,. eintragen


Sehr geehrter Herr Protz,

auf Seite 3 des Mantelbogens können Sie Handwerkerleistungen (Zeile 75) eintragen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DHB-Redaktion

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14.07.2016 09:31:43 Uhr
Dietmar Protz

Handwerkerrechnung

Wo genau muss ich die Handwerkerrechnung en. , Zeilen-Nr. und welches Formular,. eintragen

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23.12.2015 12:23:01 Uhr
Guse, Günter

Ihr Angebot 2015-AN-1237969 / Ihre Mail von heute 10:45 Uhr
--
Sehr geehrter Herr Frankauer,
dass Sie negative Erfahrungen bei der Bezahlung Ihrer Rechnungen
gemacht haben, habe ich als Buchhalter an Ihren Zahlungsweisen
sofort erkannt. Aber ich möchte den Steuerbonus auf Handwerker-
rechnungen nicht verlieren. Darum schicke ich Ihnen diesen
Artikel: "Was will das Finanzamt als Nachweis sehen?" und....
"Barzahlungen werden nicht begünstigt. Das Finanzamt will z.B.
einen Überweisungsbeleg oder einen Kontoauszug sehen, das heißt
man kann mit EC-Karte, Verrechnungsscheck oder per Überweisung
bezahlen." zur Kenntnis.
Mit PAY PAL und BILLSAFE habe ich keine Erfahrung, weil ich
diese Zahlungsweise noch nicht gebraucht habe und auch nicht
einsetzen möchte.
Zum Thema Barzahlung sende ich Ihnen noch einen Artikel zur
Kenntnis.
--
Mit freundlichen Grüßen
Günter G u s e

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