Die Gewerkschaft IG Bau impft auf der Terminal 3-Baustelle am Frankfurter Flughafen Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die aus dem Ausland entsandt worden sind

Die Gewerkschaft IG Bau impft auf der Terminal 3-Baustelle am Frankfurter Flughafen Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die aus dem Ausland entsandt worden sind. (Foto: © BG Bau)

Impfaktion der IG Bau für entsendete Bauarbeiter am Frankfurter Flughafen

Die IG Bau hat eine kostenlose Impfaktion für aus dem Ausland entsendete Bauarbeiter ins Leben gerufen. Auf der Baustelle für Terminal 3 am Frankfurter Flughafen arbeiten zurzeit 100 Beschäftigte aus dem Ausland.

Die Gewerkschaft IG Bau impft auf der Terminal 3-Baustelle am Frankfurter Flughafen Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die aus dem Ausland entsandt worden sind. Die Impfung ist ein kostenloses Angebot und wird vom Frankfurter Gesundheitsamt durchgeführt.

"Ich bin froh, dass wir diese Aktion machen, denn jeder neu geimpfte reduziert das Risiko, dass auf Baustellen die Pandemie wieder ausbricht", sagt Carsten Burckhardt, im Bundesvorstand der IG Bau zuständig für das Bauhauptgewerbe.

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Im vergangenen Sommer hatte die IG Bau von 15 Bauleuten auf der Baustelle berichtet, die positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurden. Man habe eindringlich auf die Abstands- und Hygiene-Regeln hingewiesen, heißt es.

Mit dem Terminal 3 entsteht im Süden des Frankfurter Flughafens eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. 19 Millionen Passagiere werden hier nach der Fertigstellung von drei Flugsteigen an- und abreisen. "In der Spitze waren dort bis zu 4.000 Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen beschäftigt", berichtet die IG Bau.

"Gesundheitsschutz für alle Beschäftigten"

"Alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind berechtigt, sich impfen zu lassen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der oder die Beschäftigte einen Arbeitsvertrag mit einem inländischen Unternehmen hat oder Mitglied einer Krankenkasse ist", sagt Gerhard Citrich, Leiter der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz der Gewerkschaft. "Die können das Virus genauso weitertragen wie ihre Kolleginnen und Kollegen."

Deshalb sei die Aktion auch gleichzeitig ein "Gesundheitsschutz für alle Beschäftigten". Etwa 100 entsendete Bauarbeiter gebe es derzeit auf Deutschlands größter Baustelle. "Wir haben natürlich vorher Überzeugungsarbeit geleistet", erklärt Citrich.

Quelle: IG Bau

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Text: / handwerksblatt.de

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