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HWK Koblenz | April 2026
Fachgespräch in der HwK Koblenz
Die kostenlose Informationsveranstaltung bei der HwK Koblenz am 23. April zeigt Handwerksbetrieben Wege zu zukunftsfähigem Bauen und Entsorgen auf.
(Foto: © Hilti)
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April 2026
Mit der neuen Consumables Management Solution (CMS) bringt Hilti ein durchgängig digitalisiertes System für die Verwaltung von Verbrauchsmaterialien im Bau- und Handwerksumfeld auf den Markt.
Ziel ist es, typische Herausforderungen wie Materialengpässe, unklare Kostenverteilung und hohen Verwaltungsaufwand nachhaltig zu reduzieren. Das System von Hilti basiert auf drei zentralen Bausteinen: einer vernetzten Lagerlösung, automatisierten Bestellprozessen sowie einem transparenten Abrechnungsmodell. Zusammengenommen sollen sie für mehr Effizienz, Kostenkontrolle und Nachvollziehbarkeit im Betriebsalltag sorgen.
Kernstück der Lösung ist der sogenannte Connected Locker – ein intelligenter Verbrauchsmaterialschrank, der rund um die Uhr zugänglich ist. Mitarbeitende erhalten über RFID-Chips Zugang, wobei individuelle Berechtigungen hinterlegt werden können. Jede Entnahme wird automatisch erfasst. Technisch setzt Hilti dabei auf ein integriertes Wiegesystem, das Materialbewegungen in Echtzeit dokumentiert und an die Betriebsmittelverwaltung ON!Track übermittelt. Unternehmen erhalten dadurch detaillierte Einblicke: Wer hat wann welches Material entnommen, in welcher Menge und für welches Projekt? Ein weiterer Vorteil: Der Füllstand im Schrank wird kontinuierlich überwacht. Wird ein definierter Mindestbestand unterschritten, löst das System automatisch eine Nachbestellung aus. Fehlbestände lassen sich so weitgehend vermeiden, während gleichzeitig Schwund und unkontrollierte Entnahmen reduziert werden.
Die zweite Komponente des CMS ist das Nachbestellservice "Refill". Auch hier bildet ON!Track die Grundlage. Mindestbestände und Artikellisten sind digital hinterlegt, sodass das System eigenständig erkennt, wann Material nachbestellt werden muss. Die Bestellungen werden gebündelt ausgelöst und können bei Bedarf angepasst werden. Für Betriebe bedeutet das vor allem eines: weniger manueller Aufwand im Einkauf und eine deutlich höhere Versorgungssicherheit auf der Baustelle.
Mit "Pass" ergänzt Hilti das System um ein flexibles Abrechnungsmodell. Statt einzelner Bestellungen erhalten Unternehmen eine monatliche Abschlagsrechnung, die sich am tatsächlichen Verbrauch orientiert. Diese Abschläge können dynamisch an das Auftragsvolumen angepasst werden. Ein halbjährlicher Abgleich sorgt für Fairness: Liegt der tatsächliche Verbrauch unter der Prognose, wird die Differenz gutgeschrieben. Bei Mehrverbrauch erfolgt eine Nachberechnung – inklusive einer Gutschrift von drei Prozent auf den Abschlagswert. Alle Verbrauchsdaten sind zudem digital im Kundenbereich abrufbar. Dort lassen sich Materialeinsatz, Kostenstellen und Projektzuordnungen jederzeit nachvollziehen.
Mit der CMS-Lösung verfolgt Hilti einen klaren Ansatz: Verbrauchsmaterialien sollen nicht länger ein schwer kontrollierbarer Kostenfaktor sein, sondern transparent und effizient gesteuert werden können. Besonders für größere Baustellen oder Betriebe mit mehreren Projekten bietet das System einen deutlichen Mehrwert. Die Kombination aus vernetzter Lagerung, automatisierter Logistik und digitaler Abrechnung zeigt, wohin die Entwicklung im Bauhandwerk geht: hin zu datenbasierten Prozessen, die Zeit sparen und gleichzeitig die Kosten im Griff behalten.
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