Foto: © Hannover Messe
HWK Münster | April 2026
Zulieferer zeigen Hightech auf Hannover Messe
Auch in diesem Jahr sind Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk Münster auf der Hannover Messe mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.
Das Herrenschneiderhandwerk ist einer von ingesamt 173 Einträgen im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. (Foto: © vadimmashkov/123RF.com)
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April 2026
Bund und Länder haben fünf weitere Traditionen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Mit dabei: das Herrenschneiderhandwerk.
Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes umfasst neuerdings 173 kulturelle Ausdrucksformen, die in Deutschland gelebt und weitergegeben werden. Die Kulturministerkonferenz der Länder, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Deutsche Unesco-Kommission haben kürzlich fünf weitere Traditionen in das Verzeichnis aufgenommen.
"Immaterielles Kulturerbe entsteht dort, wo Menschen sich einbringen, Wissen teilen und kulturelle Praktiken gemeinsam gestalten. Die Neuaufnahmen in das Bundesweite Verzeichnis zeigen, wie lebendig, offen und wandlungsfähig kulturelle Ausdrucksformen heute sind – getragen von Gemeinschaften, die sich ihrer Geschichte bewusst sind und aktiv an einer vielfältigen Zukunft arbeiten. Denn Immaterielles Kulturerbe ist mehr als ein Blick zurück – es ist gelebte Gegenwart", betont Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission.
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Neu dabei sind: das Herrenschneiderhandwerk, die Bolzplatzkultur, die Martinstradition im Rheinland, die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland sowie die Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern.
"Immaterielles Kulturerbe lebt davon, dass Menschen ihre Traditionen im Alltag weitergeben und gemeinsam gestalten. Ob Bolzplatz, Handwerk oder Küstenfischerei – diese kulturellen Praktiken verbinden Generationen und prägen regionale Identität", so Katharina Binz, Präsidentin der Kulturministerkonferenz und Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bezieht sich auf zwei der neu eingetragenen Traditionen als Exempel: "Die Martinstradition im Rheinland vermittelt Werte wie Teilen, Solidarität und Zusammenhalt über Generationen hinweg. Auch das Herrenschneiderhandwerk verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischem Design und prägt bis heute maßgeblich die Mode- und Kreativwirtschaft. All das gilt es, zu schützen und für die Zukunft erlebbar zu halten.
Zu den jeweiligen Neueinträgen im Detail geht es hier:
📝 Bolzplatzkultur ⚽
📝 Martinstradition im Rheinland ✨
📝 Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland 🎭
Hier gibt es alle weiteren Infos über das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Zur Website der Deutschen Unesco-Kommission geht es hier.
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Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission / Kulturministerkonferenz (KMK) / Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
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