Die Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige sowie Vereine und Einrichtungen, die von den für November beschlossenen und auf den Dezember verlängerten Schließungen besonders stark betroffen waren.

Die Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige sowie Vereine und Einrichtungen, die von den für November beschlossenen und auf den Dezember verlängerten Schließungen besonders stark betroffen waren. (Foto: © Алексей_Кириллов/123RF.com)

Auszahlung der Dezemberhilfe gestartet

Betriebsführung

Die Auszahlung der Dezemberhilfen ist am 1. Februar gestartet. Die regulären Auszahlungen erfolgen über die Länder. Abschlagszahlungen fließen seit 5. Januar durch die Bundeskasse.

Die Auszahlung für die Dezemberhilfe ist gestartet, das meldet das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Während die Abschlagszahlungen seit 5. Januar durch die Bundeskasse erfolgen, werden die regulären Auszahlungen für die Dezemberhilfe von den Ländern ausgezahlt. Die technischen Voraussetzungen dafür würden jetzt stehen, seit 1. Februar könne die Auszahlung erfolgen.

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Bereits 4,35 Milliarden ausgezahlt

Die Abschlagszahlungen werden stark in Anspruch genommen, so das Ministerium. Bislang wurden demnach bereits über 1,56 Milliarden Euro an Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe geleistet. Bei der November- und Dezemberhilfe wurden inzwischen über 4,35 Milliarden Euro ausgezahlt.

Die Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige sowie Vereine und Einrichtungen, die von den für November beschlossenen und auf den Dezember verlängerten Schließungen besonders stark betroffen waren. Die Abschlagszahlungen können bis zu 50.000 Euro betragen. Ab sofort läuft also auch die reguläre Auszahlung der Hilfen, auf die die Betroffenen so lange gewartet haben.

Überblick:

  • Antragsberechtigt sind direkt und indirekt von den für November beschlossenen und auf Dezember verlängerten Schließungen betroffene Unternehmen.
  • Mit der Dezemberhilfe werden Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Auch für die Dezemberhilfe gelten die Vorgaben des EU-Beihilferechts.
  • Die Antragstellung erfolgt über die bundesweit einheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).
  • Der Antrag erfolgt über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte.
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.
Text: / handwerksblatt.de

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