Autonomes Fahren: Aktuelle Entwicklungen im Handwerk
Wer glaubt, das Thema autonomes Fahren sei noch nicht aktuell, der irrt. Denn bereits in den aktuellen Fahrzeuggenerationen sind zahlreiche Funktionen integriert, die den Weg hin zu einem später vollständigen autonomen Fahren weisen. Etwa Beschleunigungs- und Bremsfunktionen, die vom Fahrzeug mittels Tempomat unterstützt werden. Oder Einpark-Assistenten, die dem Fahrer bei der Lenkung, Gas und Bremse helfen, wenn die passende Parklücke genutzt werden soll. Viele Fahrzeuge können bereits heute in bestimmten Situationen die Fahraufgabe fast vollständig übernehmen, zum Beispiel automatische Kolonnenfahrten bei Autobahn-Staus.
Angehende oder bereits etablierte Fachkräfte nehmen aus den Ausbildungskursen in Hennickendorf viele Zusatzkompetenzen mit in ihre Betriebe – Erfahrungen für die schnellere Fehlersuche bei vernetzten Fahrzeugsystemen, mehr Reparaturfähigkeiten rund um ADAS/Sensorik/Kommunikationsfehler, bis hin zu besserer Kundenkommunikation: Im Komzet geschulte Mitarbeiter können künftig Ursachen und Lösungen nachvollziehbarer erklären. Zu den modernen Modulen, die auf dem Lehrplan stehen, zählen Grundlagen und praktische Anwendungen beim automotive Ethernet, Systemverständnis und Funktionslogik von autonomem Fahren, CAN XL als Zukunft der Datenkommunikation sowie Fragen der Sensorik und Datenwege in Fahrzeugen.
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Paul Ulrich, Komzet-Projektleiter, bringt das Ziel der Ausbildung in Hennickendorf kurz und knapp auf den Punkt: "Da sich die Mobilität im Wandel befindet, wollen wir die jungen Leute fit für die Zukunft machen." Für welche Mitarbeiter in Kfz-Werkstätten sind die Kurse besonders geeignet? Für die Bereiche Diagnose/Mechatronik, Werkstattleitung und Service/Annahme.
René Gerasch, Betriebsleiter der F/G/M Mettchen Müller GmbH in Erkner, hat bereits erste Auszubildende ins Komzet geschickt. Seine Erfahrungen sind durchweg positiv: "Die Anforderungen an uns werden komplexer. Die Entwicklungen bei automatisierten Fahrerassistenzsystemen sind rasend schnell. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich fortbilden. Genau hierbei unterstützt uns das Kompetenzzentrum in Hennickendorf."
Kontakt: HWK Berufsbildungsstätte Hennickendorf, Kfz-Meister Paul Ulrich, Projektleiter Komzet, T 3343 4439-25, paul.ulrich@ hwk-ff.de
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