Die ausstellenden Handwerkerinnen und Handwerker verbuchten den Tag des Handwerks in Blieskastel als vollen Erfolg.

Die ausstellenden Handwerkerinnen und Handwerker verbuchten den Tag des Handwerks in Blieskastel als vollen Erfolg. (Foto: © Manuela Meyer)

Erfolg für Imagepflege und Nachwuchswerbung

Die ausstellenden Handwerkerinnen und Handwerker verbuchten den Tag des Handwerks in Blieskastel als vollen Erfolg.

Der Tag des Handwerks, den das Saarhandwerk in Blieskastel ausgerichtet hat, war ein voller Erfolg. Viele Kinder und Jugendliche informierten sich mit ihren Familien an den Ständen der rund 20 vertretenen Gewerke über Berufsmöglichkeiten im Saarhandwerk. Der Blieskastler Bürgermeister Bernd Hertzler zog ein positives Fazit: "Für unsere Stadt ist es etwas Besonderes, zum zweiten Mal in Folge den Rahmen für den Tag des Handwerks bieten zu können. Wir werden die außergewöhnlichen Momente von der Modenschau bis hin zu den vielen interessanten Einblicken in die lebenden Werkstätten noch lange und gerne erinnern". Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer des Saarlandes Bernd Reis dankte Hertzler für die Unterstützung. Einen persönlichen Dank richtete Reis außerdem an die Innungen und Handwerksunternehmen für ihren tatkräftigen Einsatz.

Im Namen der Landesregierung überbrachte die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Elena Yorgova-Ramanauskas einen Förderscheck der saarländischen Landesregierung in Höhe von einer Million Euro für Maßnahmen der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung, den Handwerkskammer-Präsident Bernd Wegner stellvertretend für die Handwerkskammer entgegennahm. "Das Handwerk ist das Fundament unseres Mittelstandes. Es bietet Bildung und Aufstiegschancen, ist von Verantwortungsbewusstsein und solidarischem Miteinander geprägt", so Yorgova-Ramanauskas. Deshalb sei es richtig und wichtig, dass die Landesregierung in die berufliche Entwicklung junger Handwerkerinnen und Handwerker investiere, so die Staatssekretärin weiter.

Leistungswettbewerb live 

Die saarländischen Friseure und die Tischler richteten auf dem Paradeplatz den Landesentscheid im Rahmen des Praktischen Leistungswettbewerbs aus und kürten die Landesbesten, die sich nun auf Bundesebene mit jungen Talenten aus ganz Deutschland messen dürfen. Bei den Jungtischlern überzeugte Geselle Matteo Ludchen mit seinem Puppensessel mit gelaserter Sitzfläche. Die beiden Finalistinnen beim Landeswettbewerb der Friseure hatten 80 Minuten Zeit für einen Damenhaarschnitt mit Föhnfrisur. Ihr Stufenschnitt habe ihn "umgehauen", berichtete der Landesinnungsmeister der Landesinnung Friseure und Kosmetik Saarland Mike Ulrich über die Frisurenkreation von Landessiegerin Arina Skorobogatov, für die es demnächst zum Bundesentscheid nach Erfurt geht.

Gemeinsam mit dem Landesinnungsmeister der saarländischen Bäckerinnung Hans-Jörg Kleinbauer und Politikerin Monika Bachmann präsentierte die IKK Südwest den Erfolg aus der vergangenen Kampagne der Aktion Sternregen, bei der durch den Verkauf des IKK-Brotes und des IKK-Grillwecks ein Erlös von 5.200 Euro für notleidende Kinder und Familien im Saarland zusammenkamen. Im Anschluss gaben die Partner den Startschuss für die neue Kampagne der gemeinnützigen Aktion. "Wir freuen uns sehr, dass wir gerade in diesen herausfordernden Zeiten mit unserem IKK-Brot Menschen in Not hier im Saarland unterstützen können", unterstreicht der Vorstand der IKK-Südwest Prof. Dr. Jörg Loth.

Kooperationsvereinbarung mit dem THW

Auf der Festbühne wurde die Kooperation von Handwerkskammer und dem Landesjugendverband des Technischen Hilfswerks (THW) besiegelt. Beide Institutionen wollen künftig in der Nachwuchswerbung noch intensiver zusammenarbeiten. "Junge Handwerkerinnen und Handwerker sind prädestiniert, um sich ehrenamtlich beim THW zu engagieren. Das zeigen nicht nur Einsatzszenarien wie die Flutkatastrophe im Ahrtal, bei der es ohne die blauen Helfer gar nicht gegangen wäre. Umgekehrt hoffen wir auch, dass der ein oder andere jugendliche Helfer beim THW sich bei der Berufswahl für eine handwerkliche Berufslaufbahn entscheidet", betonte Handwerkskammer-Präsident Bernd Wegner.

Mit einer gemeinsamen Modenschau begeisterten Maßschneiderin Verena Christmann und Modedesigner Fabian Schmidt das Publikum. Ihre Mode diene dazu, verschiedene Körperformen für besondere Anlässe in Szene zu setzen, unterstrich Christmann. Mode aus Handwerkerhand sei stets ein Unikat, das sich seiner Trägerin oder seinem Träger anpasse und nicht umgekehrt, so die Handwerkerin. Genau hier treffen sich die Philosophien der beiden Modeschöpfer, denn das entspricht auch der Devise von Modedesigner Fabian Schmidt. "Ich will meinen Kundinnen und Kunden Impulse geben, um ihre Einzigartigkeit in Form von Mode auszudrücken", so der Saarbrücker Modeschöpfer.

 

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Text: / handwerksblatt.de

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