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Bundeszentralamt für Steuern warnt vor Betrugsversuchen

Angeblich im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern werden immer wieder betrügerische E-Mails, SMS oder Briefe verschickt. Auch an Handwerksunternehmen.

Im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) werden wieder betrügerische E-Mails, SMS oder Briefe verschickt. Den Betrügern geht es darum, an sensible Daten zu kommen. Mal geht es um eine angebliche Steuererstattung, mal um eine "verbindliche Anordnung zur Datenaktualisierung" oder auch um Rückzahlung der Einkommensteuer.

Die Empfängerinnen und Empfänger erhalten die Fake-Mails meist von E-Mail-Adressen, wie zum Beispiel poststelle@bzst.de-mail.de, teilweise auch mit der Domain-Endung @bzst.bund.de. Auch info@bzst-zahlungsfrist.com gab es schon als Absender. Die Nachrichten sind also täuschend echt. 

Das Bundeszentralamt für Steuern gibt Tipps, wie man Betrugsversuche erkennen kann:

✔️ Man wird aufgefordert, einen Link zu öffnen, etwa um Zahlungen zu leisten oder Formulare auszufüllen.

✔️ Man wird aufgefordert, Zahlungen an ausländische Kontoverbindungen zu leisten.

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➡️ Zahlungen an das BZSt erfolgen ausschließlich auf ein inländisches Konto der Bundeskasse. 

✔️ Die Nachricht ist sprachlich fehlerhaft verfasst oder Fachbegriffe werden falsch verwendet.

✔️ Es fehlen Kontaktdaten einer zuständigen Person oder eines zuständigen Bereichs beim Bundeszentralamt für Steuern.

➡️ Echte Schreiben enthalten in der Regel Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bearbeiterin/des Bearbeiters. Das Bundeszentralamt hat seinen Sitz in Bonn. 

Übersicht über aktuelle Betrugsversuche beim BZSt

Wichtig: Wer aufgrund einer betrügerischen Nachricht persönliche Daten preisgegeben oder Zahlungen geleistet haben, sollten umgehend seine Bank und die Polizei informieren, so das BZSt. 

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Text: / handwerksblatt.de

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